folgenden Verbesserungsvorschlag zur Dividende habe ich anzubringen.
Die Berechnung der Dividendenrendite im Depot sollte auf den Einstandspreis mit den Kaufgebühren und der Netto-Dividende erfolgen. Ich persönlich bevorzuge Berechnung auf der Netto Dividende.
Alternativ kann man ja, wie bei dem Menüpunkt Zahlungen Brutto- oder Nettodividende einstellen.
Durch den Freistellungsauftrag kann man die Netto Dividenden nicht vergleichen, ein Vergleich ist aber aus meiner Sicht nicht zwingend erforderlich, die max. 263,75 € Ersparnis durch den Freibetrag macht das Kraut auch nicht fett. Bei der Telekom oder Traton werden die Steuern auf der Dividende auch erst nach dem Verkauf fällig. Wichtig wäre halt das der Einstandspreis für die Dividende berücksichtigt wird.
Wird er, wenn der Berichtszeitraum groß genug ist. Was leider nicht geht, ist die Tabelarische Jahres Ansicht, weil hier jeweils der erste Tagesschlusskurs deines gewählten Zeitraum genommen wird.
1000 Euro Freibetrag, die nicht mit der Kapitalertragssteuer und Soli versteuert werden müssen = 263,75 Euro. Die NettoDividende kann ich auch beim Einzug entsprechend wie bisher ändern.
Bei den folgenden Satz liegt das Problem.
Wird er, wenn der Berichtszeitraum groß genug ist. Was leider nicht geht, ist die Tabelarische Jahres Ansicht, weil hier jeweils der erste Tagesschlusskurs deines gewählten Zeitraum genommen wird.
Wenn ich 2025 Aktien für 1000 Euro gekauft habe und 100 Euro Dividende erhalten habe = 10% Dividendenrendite.
Wenn am 2.1.2026 der Kurs 2000 Euro ist und ich in 2026 nochmals 100 Euro Dividende erhalten habe, zeigts 5% an. Aber da ich die Aktien für 1000 Euro gekauft habe sind wieder 10%.
Da die Dividenden ein wichtiges Entscheidungskriterium ist, sollte es passen.
Aber wo genau liegt der Sinn in dieser Betrachtung? Definiert ist die Kennzahl Dividendenrendite als jährliche Dividende je Aktie / aktueller Kurs x 100. Aus meiner Sicht ergibt auch nur diese Definition Sinn. Wenn die Aktie sich verdoppelt, die Dividende aber gleich bleibt, halbiert sich die Dividendenrendite.
Auch die Heranziehung der Nettoauschüttung finde ich bedenklich. Es ist ja nicht nur der FSA zu berücksichtigen. Es kann auch unterjährig ein Verlust realisiert werden, wodurch bei folgenden Dividenden dann keine oder nur teilweise Steuer abgezogen wird. Welche Erkenntnis will man denn aus dem Daten-Wirrwarr gewinnen?
Bitte nicht persönlich nehmen, aber wenn du diese Kennzahl für sinnvoll hältst, kannst du sie ja problemlos nach einem Export in Excel berechnen. DivvyDiary müsste das ansonsten auch können. Das Tool ist halt zu 100% auf Dividendenanleger ausgelegt und kann Daten aus PP per Schnittstelle verarbeiten. Vielleicht wäre das die Lösung?
Die Berechnung Dividende je Aktie / aktueller Kurs x 100 würde nur Sinn bei “Alle Wertpapiere” machen.
Da wird die Dividendenrendite allerdings nicht angezeigt, verständlich, weil ja nicht für alle Aktien Dividendenzahlung erfasst werden.
Im Depots bzw. gruppierte Konten sollte die Berechnung wie folgt vorgenommen werden:
Div-Rendite = Summe jährliche Dividende /(Einstandspreis nach FIFO incl Gebühren/100)
Der Sinn, die persönliche Dividendenrendite zu kennen ist, Aktien, die dauerhaft keine bestimmte Rendite erwirtschaften, diese zu verkaufen.
Der Verweis auf Excel oder DivyDiary ist völlig daneben. Wenn ihr den Verbesserungsvorschlag nicht aufnehmen wollt oder könnt. Dann lasst es halt bleiben ;-))
Das Einzige, was völlig daneben ist, ist dieser Kommentar. Anderweitige Lösungswege aufzuzeigen, wird nicht honoriert, sondern mit Schmollkommentaren auf Sandkastenniveau bedacht. Ich bin dann auch raus.