Buchung von negativen Ausschüttungen bei ETFs

Hallo, bei ETF’s kommt es vor, dass es auch negative Ausschüttungsbeträge gibt.
Im Menüpunkt Dividenden kann ich allerdings keine negativen Werte eingeben.
Ist es richtig Ausschüttungen unter dem Punkt Steuer/Steuergutschrift zu erfassen?

Wie kann diese Buchung am sinnvollsten erstellt werden??

Nachschusspflicht bei gehebelten Varianten oder wie kommt das?

Klingt im ersten Moment so als wäre eine Erhöhung der Investitionssumme die sinnigste Lösung, was dann auf eine Kaufbuchung hinausläuft.

Nein, das hängt angeblich irgendwie mit der Besteuerung der Einzelwerte im ETF zusammen.
Durch eine Kaufbuchung wird doch auch der investierte Betrag und auch die Stückzahl verändert, was ja so nicht stimmt.

Und was hat jetzt die Dividende mit der Besteuerung gemein? Das sind zwei Paar Schuhe.

@JoBerg, bist du vielleicht Österreicher? (Oder jedenfalls in Österreich steuerpflichtig?)

Ich verstehe den Sachverhalt auch noch nicht wirklich. Wirkt sich das nun auf die Liquidität aus oder nicht? Musst du also etwas zahlen und wenn ja was und warum?

Die Kaufbuchung soll ja auch die Investitionssumme ändern, richtigerweise aber nicht die Stückzahl. Notfalls setzt du die aber mit 0,0001 Stück an und reduzierst die ursprüngliche Stückzahl entsprechend, dann stimmen die Stücke in Summe wieder.

Bitte prüfe mal, ob es sich um den bereits im Forum vorhandenen Sachverhalt Buchen von Steuer bei Fondsthesaurierungen handelt. Falls ja, bitte dort weiter besprechen.

Ja, genau…
in meinem Deopt ist eine Buchung mit z.B …
Ausschüttung zu Wertpapier xy -56,- EUR

hat ja grundsätzlich nichts mit einem Kauf oder Verkauf zu tun.

Ja, da ist dann das von @Thomas angesprochene Thema passend: Steuerabzug bei einem thesaurierenden Fonds, ohne daß gleichzeitig etwas ausgeschüttet wird.

Vielen Dank für eure Hilfe!
werden dann die Ausschüttungen als Steuer (Abgang) bzw. Steuerrückerstattung (Zugang) eintragen.
Eine Anregung: Vielleicht wäre es logischer diese Menüpunkte nicht mit dem Wort Steuer… zu benennen sondern allgemeiner z.B Ertrag oder Belastung (aus dem Wertpapier).

Nein, dass wäre ebenfalls unlogisch. Die Bezeichnung „negative Ausschüttung“ ist von der Verpackung her ein Wolf im Schafsmsntel. Es passiert nicht das was drauf steht. Du zahlst Steuern und erhältst keine Erträge.