Dienstleister für die Pflege von Portfolio in PP

Guten Tag – ich bin neu und möchte mich mit einem „Kenner“ unterhalten, ob „Portfolio Performance“ überhaupt für mich passt. Auch würde ich gerne meine Konten/Depots von jemandem einpflegen lassen. Gibt es Dienstleister, die dies gegen Bezahlung tun?

Mach ein Angebot das ich nicht ablehnen kann :wink:

Konten - yes
Aktien - yes
Anleihen, wenn man tut als wären sie Aktien (also keine Stückzinsen und so) - yes
Immobilien - naja, mit Krampf, wenn man sie als Wertpapier betrachtet
Rohstoffe dito

Was brauchst Du sonst noch?

Hallo tobbely,

was muss PP denn können, damit es bei dir passt?

Viele Grüße

Ich bin Schweizer und ehemals Partner einer grösseren Private Equity Organisation. Insofern habe ich 2 wesentliche Anforderungskomplexe. Erstens sind meine Assets oft nicht-kotiert respektive „kleinere“ Funds (nicht unbedingt in D gehandelt) und liegen mehrheitlich in schweizerischen Depots. Kursupdate muss also breit gefächert sein iSv Bloomberg. Für Nicht-Kotierte muss Bewertung manuell eingegeben werden. Zweitens würde ich gern meine Ausgaben ein bisschen strukturieren, zB: Haushalt D, Haushalt CH, Ausbildung Kinder, Ferien. Ich hoffe, PP kann das. Falls ja: All das möchte ich nicht selbst „erlernen“ müssen, sondern ich möchte jemanden engagieren, der mich beim Initialaufbau unterstützt und mir im Folgenden bei Fragen zur Seite steht. Tobias

@tobbely

Um abschätzen zu können, ob man Dein Angebot annehmen oder ablehnen sollte, muss der nötige Aufwand exakt kalkulierbar sein, ebenso wie die nötigen Kenntnisse des Dienstleisters. (Die Anforderungen an den Dienstleister - wie sie bisher bekannt sind - oszillieren offensichtlich zwischen reiner Datenerfassung bis zu vertieften Kenntnissen in der Vermögensverwaltung.)

Die Kostenrange für Dich beginnt bei EUR 0,00 (Du befasst Dich selbst mit PP und seinen Möglichkeiten. Wenn in diesem Zusammenhang Fragen auftauchen, wird Dir in diesem Forum kompetent und kostenlos geholfen) und ist nach oben offen (abhängig vom geforderten Aufwand).

PP ist ein mächtiges Tool zur Verwaltung von Kapitalanlagen und deckt die Anforderungen der meisten Privatanleger gut ab (und zwar unabhängig von der Höhe des verwalteten Vermögens). Auch alternative Investments lassen sich in der Regel gut abbilden, sofern die grundsätzlichen Mechanismen einzelner alternativer Investmentklassen bekannt sind.

So wirst Du mit PP beispielsweise auch ein Haushaltsbuch abbilden können. Das ist aber schon deshalb nicht sinnvoll, weil es dafür (auch kostenlos) erstklassige Software gibt. Abgesehen davon, dass ich die private Haushaltsführung generell strikt von der Vermögensverwaltung trennen würde, ist es im Fall eines Haushaltsbuchs - ebenso wie bei einigen alternativen Investments - sinnvoll, die anfallenden Daten zu aggregieren und die so gewonnenen Kennzahlen mit PP zu verwalten.

Viele Grüße

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100 EUR / Stunde nach Kompetenzprüfung. Kompetenzprüfung mittels Testportfolio (5 Wertschriften bei 5 Banken mit 5 Transaktionen) --> das muss ich mir noch überlegen, wie ich das mache

Entweder Du bist ein Troll - oder Du meinst das wirklich ernst. Ich kann mich noch nicht entscheiden.
100 EUR / Stunde für das Datenreinkloppen in ein Tool, das jeder bedienen kann, solange es die passenden Daten sind? Das ist mehr als großzügig.

Wenn Du es selber lernst, dann verstehst Du auch was Du später mit neuen Transaktionen / Entnahmen / Ausschüttungen ergänzt. Ist besser so. Fragen kannst Du hier im Forum.

Unterschreib!

Was man machen kann ist die Verwaltung von Budgets (Haushalt D, Haushalt CH, Ausbildung Kinder, Ferien). Also für jedes Projekt ein Konto auf das z.B. monatlich Geld eingezahlt wird, und wo auch die entsprechenden Entnahmen dokumentiert werden. Dabei muss man aber bedenken, dass jedes Konto renditewirksam für das Gesamtportfolio ist. Deshalb halte ich Fixkosten (z.B. Haushalt) aus PP heraus, weil ich sowas nicht zu meinem Portfolio zähle. Langfristige Sachen (z.B. das Sparen auf eine aufwändige aber nicht lebensnotwendige Renovierung) habe ich als Konto jedoch drin).

„nicht-kotiert“ heisst wahrscheinlich „nicht an der Börse gehandelt“. Gib doch mal Beispiele, vielleicht findet ja jemand eine Möglichkeit auch NAV der KAG automatisch einzulesen. Gibt ja noch mehr Schweizer hier.

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