Fiktive Verkaufskosten hinzufügen für Break-even

Hallo an alle,
erstmal will ich mich bedanken für ein tolles, auch noch kostenfreies und übersichtliches Produkt. Ich finde es klasse und würde gerne (fast) komplett von meinen selbsterstellen Excel Dateien auf dieses Programm umsteigen.

Ich habe hierzu eine Frage die mich interessiert.
Wenn ich per PDF meine Transaktionen in Portfolio importiere zeigt er mir ja, im Reiter “Performance”, meine bisherigen Gebühren die ich für den Kauf aller Aktien bisher ausgegeben habe. Diese gelten aber logischerweise nur für den Kauf und noch nicht für den Verkauf.

Gibt es eine Möglichkeit diese Manuell hinzuzufügen? Ich würde gerne bereits jetzt schon sehen wieviel Rendite ich überhaupt erreichen muss um einen “Break-even” zu erreichen. Und nicht erst nach Verkauf, der ja wenn möglich garnicht oder aber sehr spät erfolgt. Oder aber eben sehen was bei meinem Stop-Loss noch an “Verlust/Kosten” durch den Verkauf entstehen werden.

Ich hoffe ich habe nichts übersehen und die Frage wurde wirklich noch nirgendwo gepostet.

Beste Grüße,

Chris

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Hallo Chris,

ich denke, das ist schon ein sehr spezielles Anliegen.
Wie Du ja selber schon schreibst, steht ja noch gar nicht fest, ob Du überhaupt mal verkaufst, oder wie hoch die Gebühren sein werden. Bei meinem Broker richten sich die Gebühren zum Besipiel nach dem Umsatz.
Das Du den Break Even Punkt sehen möchtest, kann ich natürlich trotzdem verstehen.
Wäre es nicht das einfachste, Du trägst Deine erwarteten Verkaufgebühren, einfach als “Gebühren” ein, die kannst Du zu jeder Position erstellen, dort gibt es auch ein Notizfeld, indem Du eintragen kannst, um welche Gebühren es sich handelt.
Alternativ könntest Du die erwarteten Verkaufgebühren + die Kaufgebühren, bei den Kaufgebühren eintragen.

Hey Michael,

Danke für die schnelle Rückmeldung.
Bei Comdirect bekommt man direkt bei der Kostenaufstellung schon:

  • Kosten während der Haltedauer (pro Jahr)
  • Kosten des Wertpapierverkaufs (aufgeteilt in)
  1. BörsenplatzabhängigesEntgelt
  2. Orderprovision

und natürlich die kosten vom kauf, die ich aber ja bereits durch importieren aufgelistet bekomme.
Also generell ein Reiter mit “Allgemeine Kosten des Wertpapiers frei vom Aktienverlauf” oder so wäre eine feine Sache. Gerade für die Kosten für Haltedauer.

Ich werde es aber mal so eintragen wie du sagst. Das ich alles bei Kaufgebühren manuell hinzufüge.

//edit Okay jetzt stoße ich an meine Grenzen bei der Bedienung der Software. =)
Ich habe den Reiter, unter Vermögensaufstellung, “Kaufgebühr” gefunden, wo man diese in % angeben kann. Schade das diese nicht selbst berechnet werden durch eingabe aller kosten, aber gut habe durch meine Excel-Tabelle eh schon die Prozentwerte.
Leider sieht es so aus, als wäre das nur eine eigenständige Notiz. Denn weder werden die Werte am Ende addiert, noch werden sie in die Performance oder Berechnung aufgenommen.
Kann ich die bereits eingetragenen Depotwerte im nachhinein editieren?
Ich finde eine Hinzufügen von Kaufgebühren nur dann, wenn ich neue Aktien in mein Depot laden möchte.
Sorry für die vielen Fragen

//edit2
Zur Erläuterung mein bisher investierter Sparbetrag ist noch sehr gering, da ich mich erst mit dem Aktienmarkt vertraut machen will. Dementsprechend kann ich aber, abgesehen von Sparplänen, nur wenige Aktien handeln um meine Optimale Positionsgröße Sinnvoll zu halten und nicht alleine schon 10% an Rendite erreichen muss nur um Kauf- und Verkaufsgebühren wieder einzuspielen. Den Fehler habe ich bei meiner ersten Aktie gemacht und direkt Leergeld bezahlt.

lg Chris

Du kannst alle Werte natürlich später noch ändern, löschen oder neu anlegen.
Dazu kannst Du einfach mit der rechten Maustaste das Kontext Menü aufmachen und dann auf “Editieren” klicken.
Die Gebühren kannst Du über Dein Konto anlegen. Auch wieder rechte Maustaste auf Dein Konto und dort kannst Du dann auch das Wertpapier auswählen, zu dem Du die Gebühren anlegen möchtest. Dort findest Du dann auch das Notizfeld.

PS: Ich bin auch bei der comdirect Bank. Ich kenne diese Kosteninformation, aber das ist natürlich nur eine unverbindliche Beispielrechnung. Wenn Du zum Beispiel ein Aktie kaufst für 1000 Euro, dann wird Dir da der Kauf und der Verkauf mit € 9,80 (€ 19,60) angegeben, das stimmt aber nur in engen Grenzen, falls die Aktie fällt, oder nicht merklich steigt und das wollen wir ja nicht. :slight_smile:
Wenn die Aktie aber stark steigt und sie auf einmal € 10.000 Wert ist, dann zahlst Du bei der comdirect Bank bis 60 Euro Verkaufsgebühren.

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Herrvoragend. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, rechtsklick auf mein Verrechnungskonto zu klicken. Ich wollte die Werte immer direkt im Depot ändern. Aber klar er will natürlich den Bezug zu dem Konto wo er die “Gebühren” abziehen muss.
Okay dann werde ich es erstmal so lösen.

Und bezüglich des Verkaus hast du natürlich auch recht, aber mir geht es hauptsächlich um folgendes. Ich will natürlich den Worst-Case ausrechnen. Heißt wenn ich die Aktie kaufe, sie im Wert fällt und der Stop-Loss greift, welche weiteren Verluste habe ich zum reinen Aktienwert noch generiert. Das gehört ja auch zu meiner Verlustberechnung.
Abgesehen davon ist es trotzdem schön den Break-even zu sehen, das ist wahrscheinlich eine rein Psychologische Sache.

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Ich hab auch lange so gearbeitet und die Verkaufsgebühren direkt in den Kauf eingetragen - Allerdings macht es da so aufwendiger das Verrechnungskonto zu pflegen bzw. eig. dürfte man ja so theoretisch nie identische Werte erreichen (je nach vorgehensweise), so oder so, musste ich irgendwann einsehen, dass es eigentlich Schwachsinn ist