Kontensalden u. Stücke als Wiederaufsetzpunkte oder als reine Zeitpunktebetrachtung nutzen?


#1

Bei diesem Thema handelt es sich um eine Erweiterungsanfrage.
Falls man mit der ganzen Umsatzverwaltung (viele importe) nicht klar kommt, hätte man wenigstens Bilanzzeitpunkte zur Vermögenüberwachung u. verwaltung (ich kam bisher mit umsätzen nicht klar, war mir zu viel).
In der Auswertungen würde man dann wählen können, auf welcher Datenbasis man auswertet. entweder der anfangssaldo + umsätze oder nur die saldenaktualisierungen oder sogar auch gemischt.
Auch die Salden könnten aus Kontoauszügen gelesen werden. na-ja, so mancher wird nun sagen: wenn man das schon kann, kann man auch gleich die Umsätze importieren. aber wie jeder weiss, gibt’s in den pdfs immer wieder änderungen.

Wie stuft der Autor (bzw. die Autoren?) diesen Wunsch ein?

Hat dieser Wunsch überhaupt irgendeine chance? Falls ja, für wie interessant wird er gehalten?

Ist das Programm weit davon entfernt?
wäre eine eigene anpassung diesbezüglich möglich?
sind eigentlich anpassungen in datenhaltung und programm möglich?

fg, let’s tig


#2

Ich tue mich etwas schwer zu verstehen, was zwischen diesen “Bilanzzeitpunkten” passiert. Also sagen wir mal Du hast eine “Schnappschuss” vom Depot am 31.12.2016 und einen am 31.12.2017 - also quasi den Jahresdepotauszug.

Was ist mit einem Verkauf zwischendrin? Wie soll PP diese Performance rechnen? Oder eine Aktie hat jetzt 200 Stücke mehr - wie aber damit rechnen?

Was gehen könnte den Anfang und dann aber auch nur einmalig mit einem Depotauszug zu rechnen. Das sind dann quasi alles Einlieferungen.


#4

danke.
eine performance kann man da nicht mehr rechnen. man sieht nur wo man an den jeweiligen punkten stand. das ist auch schon mal was. mir ist natürlich klar, dass da 2 welten aufeinander treffen. deshalb auch die frage nach der chance. performancerechnung kann man ja extrem weit treiben… und wenn man es richtig u. genau machen möchte, wird es schon sehr viel aufwendiger, sowohl programmseitig als auch datenseitig. ich habe selbst so einen versuch abgebrochen, aber ich kann sagen Du bist um lichtjahre weiter (oder Ihr, weiss nicht so genau).
wenn Du es genau machen möchtest, taggenau - und das möchtests Du anscheind - dann brauchst Du ja auch die Zinsabgrenzungen taggenau - auch für staffelzinsprodukte, tagesgeldkonten u.Ä. / von vor- und nach-steuer-performance ganz zu schweigen (=>cashflows aus quellensteuer und rückerstattung genau zuordnen usw… )
ich habe mal versucht diese sehr hohe genauigkeit für mich auszublenden und einfacher unterwegs zu sein.

zur rechnung
man könnte nur ganz pauschal, sagen im jahr x sind y Euros in das portfolio geflossen oder entnommen worden und damit ganz grob rechnen. natürlich müsste man auch diese zahl beschaffen. ich selbst könnte darauf auch verzichten.

noch zu meiner letzten frage:
anpassung der datenhaltung und des programms… ist das möglich? technisch natürlich, wie kompliziert wäre das? Wo würde man da ansetzen?
mfg


#5

Welche der bestehenden Funktionen von Portfolio Performance würdest Du überhaupt nutzen wollen?

Wenn Du nur eine jahresweise Betrachtung machen möchtest, was spricht gegen eine Tabellenkalkulation? Ich sehe noch nicht, welchen Nutzen Du aus PP ziehen möchtest. Wenn Du PP dafür verwenden willst, dann könntest Du eben immer zum 31.12. “Ausgleichsbuchungen” erstellen, die den Bestand so korrigieren, dass er wieder stimmt. Alle darauf basierenden Auswertungen sind dann natürlich mit höchster Vorsicht zu genießen.


#6

ja, vielen Dank für Eure Antworten.