PP auf Synology Server einrichten

Ich habe einen leistungsfähigen Synology Server mit aktuellen Software Elementen. Eine cloud ist eingerichtet, die ich als Dateiquelle für PP nutze, damit ich von zwei Rechnern immer den aktuellen Datenfile aufrufen kann.
Meine Frage geht nun in die Richtung, ob ich auch die Unix-Version von PP auf den Server laden kann um das Programm komplett, mit der schon eingerichteten cloud, auf Unix nutzen kann. Hat jemand damit Erfahrung? Wenn ja, gibt es etwas besonderes dabei zu beachten und enstehen aus einer solchen Umgebung überhaupt Vorteile (Schnelligkeit, Störanfälligkeit oder andere) gegenüber einer Windows 10 Umgebung?

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Ich habe das auf einem Qnap System mal gemacht. Ich habe dort eine Virtuelle Maschine installiert, darin ein Debian oder Ubuntu installiert und dann darauf wieder PP. Das konnte man dann von jedem beliebigen Gerät per Browser nutzen. Zum einen war ich damit unabhängig von dem zu verwendeten Gerät und zum anderen musste ich PP nicht auf meinem normalen Rechner installieren (dort möchte ich das stark fehleranfällige und durch Sicherheitslücken glänzende Java nicht haben). Der weitere Vorteil ist, dass ich keine koruppten Dateien generiere indem ich PP von mehreren PCs gleichzeitig öffne.
Probleme: Trotz relativ starkem NAS lief das immer noch relativ langsam. PP aus dem Browser zu bedienen war auch keine besondere Freude. Richtiges Problem war für mich nur dass PP mit Tastenkombinationen nicht zurecht kam wenn ich die über die normale Tastatur eingegeben habe. Das Problem lässt sich lösen indem ich eine virtuelle Tastatur installiert habe.
Mittlerweile habe ich PP nun in eine Virtuelle Maschine auf meinen PC mit dem größten Monitor umgezogen (PP hat ja mit kleinen Monitoren tendenziell etwas Probleme).

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Ich besitze selbst ein NAS (von Synology) und würde gern wissen, wie du im Detail das realisiert hast?
Hast du Ubuntu bzw. PP installiert und dann im Anschluss über VNC darauf zugegriffen? :thinking:

@Candu25
Vielen Dank für die ausführliche Darstellung und der Aufführung der Vor-/Nachteile. Die eleganteste Lösung ist natürlich die VM- und Ubuntu- Installation auf dem Server. Eine VM-Installation auf dem Rechner mit Windows bedeutet m.E., dass man die Installation auch auf einem weiteren Rechner, z.B. einem Notebook, durchführen muss, wenn man einen Zugriff von zwei Rechnern haben möchte.
Ich werde mal die VM- und Ubuntu-Installation auf dem Synology Server durchführen und die Schnelligkeit kritisch überprüfen.

Die Virtuelle Maschine wird über den Browser gesteuert - einfach die entsprechende IP aufrufen und das PW der virtuellen Maschine eingeben. Darüber kann ich die virtuelle Maschine auch hoch- und später wieder runterfahren, damit der NAS nicht soviel Resourcen verbraucht, wenn das die ganze Zeit läuft.
VNC oder TeamViewer etc. habe ich nie ausprobiert.
Komfortabler ist es in den meisten Fällen sicherlich das in einer VM auf einem lokalen Desktop laufen zu lassen und nur die PP Dateien auf dem NAS zu speichern/zu sichern.

Alles klar, jetzt habe ich es verstanden… danke dir! :+1: :grinning: