Spaltenfilter als (Basis)-Screenerfunktion

ps: Story mit KI gescribbelt, damit es gleich “in schön” wird… :slight_smile:

Als Anleger mit vielen Wertpapieren möchte ich in Listenansichten (z. B. Wertpapiere, Bestand, Watchlists) je Spalte einen Filter setzen und mehrere Filter kombinieren können, damit ich auffällige Werte schnell finde, ohne die Daten exportieren und in Excel filtern zu müssen.

Ausgangslage
Derzeit gibt es eine globale Textsuche und einige vordefinierte Filter. Gezielte Filter auf Spaltenwerte, etwa Kursveränderung, Rendite, Gewichtung oder Dividendenrendite, sind nicht möglich. Bei größeren Listen bleibt nur Sortieren und manuelles Durchsehen oder der Export.

Gewünschtes Verhalten

  • Jede Spalte erhält im Kopf ein Filtersymbol (oder eine Filterzeile unter dem Kopf).
  • Numerische Spalten: Operatoren <, <=, =, >=, >, zwischen
  • Textspalten: enthält, beginnt mit, ist gleich, ist leer
  • Datumsspalten: vor, nach, zwischen, in den letzten X Tagen
  • Mehrere Spaltenfilter werden mit UND verknüpft (optional später: ODER).
  • Aktive Filter sind sichtbar (z. B. hervorgehobenes Spaltensymbol und eine Leiste „3 Filter aktiv – zurücksetzen“).
  • Filter lassen sich zusammen mit der Spaltenkonfiguration als benannte Ansicht speichern.

Beispiele

  1. Rücksetzer bei starken Laufzeit-Gewinnern:
    Kursveränderung 10 Tage <= -10 % UND Kursveränderung YTD >= +50 %
  2. Positionen mit Klumpenrisiko: Gewichtung > 10 %
  3. Dividendenwerte: Dividendenrendite >= 3 % UND Währung = EUR
  4. Verlustpositionen für die Steuerplanung: Gewinn/Verlust < 0 UND Kaufdatum vor 01.01. des laufenden Jahres

Akzeptanzkriterien

  • Filter sind pro Spalte setzbar und wirken nur auf die angezeigte Liste, nicht auf die Daten.
  • Mehrere Filter wirken gleichzeitig (UND).
  • Prozentwerte werden so eingegeben, wie sie angezeigt werden (-10 entspricht -10 %).
  • Filter werden bei Kursaktualisierung live neu ausgewertet.
  • Filter bleiben beim Wechsel der Ansicht bzw. beim Neustart erhalten, zumindest in gespeicherten Ansichten.
  • „Alle Filter zurücksetzen“ ist mit einem Klick möglich.
  • Filter funktionieren auch auf Spalten mit konfigurierbarem Zeitraum (z. B. Performance über X Tage).

Vorbild
Der TraderFox Trading Desk löst das sehr gut: Watchlists und Listen lassen sich direkt über die Spaltenköpfe filtern, Bedingungen sind kombinierbar und als eigene Ansicht speicherbar. Damit wird eine einfache Liste praktisch zu einem Screener über das eigene Depot.

Nutzen
PP hat bereits alle Kennzahlen als Spalten. Mit Spaltenfiltern werden sie auch auswertbar, ohne Umweg über Excel. Das hilft besonders bei großen Depots und Watchlists.

Theoretisch möglich, allerdings nur mit echt großem Aufwand, da PP auf drei unterschiedlichen Plattformen läuft.

SWT deckt ein paar der benannten Funktionen ab, am Ende auch eine Frage der Kompatibilität zu jeder Plattform und leider auch nicht trivial.

Je komplexer die Tabellenfunktionen werden, desto anfälliger werden sie für Seiteneffekte.
Der Wunsch nach mehr Flexibilität ist nachvollziehbar. Fraglich ist, ob sich jemand den Entwicklungs- und Testaufwand für vergleichbar “wenig” Mehrwert freiwillig antun möchte.

Eine Möglichkeit, dein Ziel in diese Richtung selbst zu verfolgen, wäre: Experimentell: KI-Assistenten mit Portfolio Performance verbinden (MCP)