Verkauf wegen Steuer (Vorabpauschale)

Hallo,
ein Depotanbieter hat wegen Steuer bzw. Vorabpauschale Anteile meines Fonds verkauft, um die Vorabpauschale zu bezahlen. Insgesamt geht es hier um 509,92 €.
Wenn ich nun einen Verkauf der Anteile in PP eintragen möchte mit 509,92 € Verkaufswert und 509,92 € Steuer, erhalte ich die Fehlermeldung, dass Gesamtbetrag fehlen würde.
Wie trage ich einen solchen Fall korrekterweise in PP ein.

Viele Grüße
Guido

Hallo Guido,

wenn die Vorabpauschale 509 EUR hoch ist, müssen doch Anteile mindestens in Höhe dieses Betrages vorhanden sein.

Korrekt trägst du in PP einen Verkauf in Höhe der Vorabpauschale ein. Anschließend kannst die Steuern buchen.

Ich weiß nicht, was bei dir das Problem war.

vermutlich wollte Guido das in einer Verkaufsbuchung erschlagen, anstatt zwei separate Buchungen (Verkauf und Steuerbuchung) anzulegen.

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Auslieferung ?

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in einer Buchung würde dann als Gutschriftsbetrag Null rauskommen, das lässt PP nicht zu.

Ausbuchung??

Entschuldigung, ich bin mir des deutschen Wortes nicht ganz sicher, ich suche nach „outbound deliveries“, also dem Verkauf ohne Depotkonto.

Ich denke, Auslieferungen mit einem Wert von 0 sollten möglich sein, ich verwende sie, um Gebühren zu erfassen, die eine Reduzierung der Anzahl der Anteile darstellen (eine Auslieferung mit Gebührenwert = der verkaufte Betrag. Endwert 0.) Ich denke, bei Steuern sollte es genauso funktionieren.

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Ich dachte, ich könnte das in einer Buchung erledigen. Deshalb habe ich gefragt. Es hätte ja sein können, dass ich etwas übersehen hätte.
Aber wenn es zwei Buchungen sein müssen, dann mache ich das so.

Das geht ja auch, wie @Veterini bereits beschrieben hat. Ich würde es trotzdem separat machen, um zwischen der Steuer auf den Kursgewinn beim Verkauf und der Steuer auf die Vorabpauschale zu unterscheiden.

Die Vorabpauschale ist ein fiktiver Ertrag. Man bezahlt nicht sie, sondern man bezahlt Steuern auf die Vorabpauschale (z.B. 263,75 Euro bei einer Vorabpauschale von 1000 Euro); genau wie man Steuern auf eine Ausschüttung bezahlt und nicht die Ausschüttung selbst bezahlt. Die Vorabpauschale, also der fiktive Ertrag, ist das, was gegebenenfalls vom Freistellungsvolumen abgezogen wird oder beim späteren Verkauf der Anteile vom steuerlichen Gewinn.

Wenn man das nicht richtig auseinanderhält, führt das regelmäßig zu gewaltiger Verwirrung.

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