Aktuell hat BMW zwei Aktien, die Stammaktie mit Stimmrecht und die Vorzugsaktie (Vz). Das Unternehmen plant, nach Zustimmung auf der HV die Vz 1:1 in Stammaktien zu wandeln [1].
Wie verbucht man diese Umwandlung am besten in PP, wenn man bereits beide Arten seit längerem im Bestand hat (mit mehreren Käufen und Dividendenerträgen)? Eine Aus- und Einbuchung passt ja nicht direkt, da man dann den Einstiegskurs der Vz “verliert”. Wie läuft das in der Realität ab, wird hier Steuer durch Umbuchungen fällig?
Kenne jetzt die beiden Aktien nicht, aber wenn eine 1:1 Umwandlung bei gleicher Stückzahl erfolgt und keine weitere Vergütung, dann würde ich einfach die Buchungen umeditieren auf die andere und ggf. eine Notiz machen.
Ob dies ein steuerliches Ereignis auslöst, keine Ahnung. Da würde ich gucken, was der Broker macht/sagt.
Ich würde es vermutlich mit Auslieferung und Einlieferung machen bzw. probieren und vergleichen mit dem Stand davor und die Auswirkungen auf die Performance, Trades etc betrachten.
Dann bleibt alles alte (Vorzugsaktien ) wie gehabt und ab Zeitpunkt x geht es dann nur noch mit den Stammaktien weiter. Quasi ein Verkauf der VZ und ein Kauf der St “zeitgleich”.
Ich nutze das so auch für andere Vorgänge, wobei hier Forum viele nicht begeistert waren, weil dann z.B. Trades geschlossen werden etc.
Ohne es selbst probiert zu haben: Mach ein neues (temporäres) Konto auf und buche die Vorzugsaktien auf dieses. Anschliesend änderst du die ISIN, etc. der Aktie, so dass sie von der Vorzugs- zur Stammaktie “mutiert”. Anschliessend buchst du diese auf das alte Depot wieder um. Das sollte die Transaktionen der Vorzugsaktien in die bestehenden Transaktionen der einsortieren.
Normalerweise nicht, aber es gab schon Fälle von Unfähigkeit bei depotführenden Banken, die meinten, da Steuer abzuführen. Wenn es blöd läuft, ist das Geld bis zur nächsten Steuererklärung dann erst mal weg.