Wie mit Konto-Einlagen umgehen?

Deine Shift-Taste wackelt immer noch. Gib Dir bitte etwas mehr Mühe - Lesen ist fakultativ.

Um eine richtige Performanceaussage bei einem eventuellen Verkauf treffen zu können muss PP wissen aus welchem Depot, die Aktie verkauft wurde, Stichwort FIFO.

vesteh das problem mit der taste nicht. aber was passiert, wenn man die aktion mal von einem in ein anderes depot überträgt. kann man das auch irgendwie eingeben?

Hallo Portfolnix,

Der Hinweis mit der Shift-Taste bezieht sich auf die deutsche Rechtschreibung, die Groß- und Kleinschreibung vorsieht.

Natürlich kannst du alle Wertpapiere in einem Depot führen, dass es nur in PP gibt, also quasi nur “virtuell” existiert. Neben anderen Effekten, wie z.B. dann auch nur ein “virtuelles” Verrechnungskonto zu haben gibt es sogar tatsächliche Fehlberechnungen, wie ProgFriese schrieb. Stelle dir vor, in einem Depot A hast du 10 Aktien vor 5 Jahren gekauft, in einem Depot B von der gleichen Aktie 5 Stück vor 3 Jahren. Nun verkaufst du aus Depot B 3 Aktien. Würdest du in PP beide Depots in einem führen, berechnet PP die Rendite so, also ob du 3 Aktien aus Depot A verkauft hättest. Das mag auf den ersten Blick nicht so schlimm sein, nur stelle dir mal vor, Depot A ist ein VWL-Depot, aus dem du nach 5 Jahren gar keine Aktien verkaufen kannst.

Ein Depot für Eltern, Kinder, Partner würde ich in einer eigenen PP-Datei (Datenbank anlegen).

Oh, mir ist neu, dass es Depots ohne Verrechnungskonten gibt. Persönlich würde ich dann ein Verrechnungskonto anlegen und es dann tatsächlich in Minus laufen lassen, so hast du zumindest für die Depotgelder etwas mehr Transparenz.

Ja, die 5000 EUR würde ich per Einlieferung an das Verrechnungskonto buchen. Das Verrechnungskonto spielt bei der Performancebetrachtung von Aktien keine Rolle. Das Tagesgeldkonto hingegen kannst du, glaube ich auch in PP abbilden, was auch bei der Berechnung der Performance berücksichtigt wird.
Wenn du die ganzen Einzahlungen auf die Verrechnungskonten nicht mehr machen kannst, kann eine Lösung so aussehen, dass du mit jedem Aktienkauf eine Einlieferung in gleicher Höhe generierst, dass also der Verrechnungskonto immer auf Null läuft.

Dein letzter Satz sagt ja alles: Du willst unbedingt deine Depots in PP so abbilden, wie du sie hast, denn nur so bekommst du richtige Performance (siehe oben).

Viele Grüße

und was ist, wenn man die aktien von einem ins andere depot umbucht?
hab ich jetzt mal bei zwei depots gemach, wo eine umbuchung vorkam. dann wird es zu dem umbuchungstag mit dem wert an dem umbuchungstag eingebucht.

welchen vorteil hat es, wenn ich eine neue datei für meine eltern oder kinder anlege?

klar gibt es depots ohne verrechnungskonto. wie z.b. die comdirect usw. da wird alles vom normalen girokonto abgebucht.
mir ist auch noch nicht der sinn eines verrechnungskontos klar. wenn ich da etwas von meinem girokonto drauf buche oder von meinem tagesgeldkonto, dann ändert sich ja meine performence eigentlich nicht und mein vermögen steigt ja auch nicht wirklich, da es ja nur eine umbuchung vom tagesgeldkonto oder so ist.

mein problem ist auch, welchen betrag ich in den verschiedenen (verrechnungs-) konten angebe, die in der vergangenheit liegen. muss ich jetzt zu jede buchung der letzten 20 jahre eingeben??
du sagt zwar das das verrechnungskonto kein unterschied bei der perfomence machen würde, aber bei mir macht es schon einen großen unterschied, ob ich 1990 mit 1 millionnen auf dem verrechnungskonto starte oder mit nur 100.000. dadurch wird ja die ganze berechnung (interner zinsfuß usw) verzerrt.
ich bin vielleicht etwas zu blöd dafür sorry.

verzerrt das nicht auch dann die performence, wenn ich nun zu jedem kauf eine einzahlung angebe?
und dann komme ich ja auch nie wirklich auf das richtige vermögen, da ja auf dem giro- bzw. verrechnungskonto ja noch geld liegt und auch immer noch etwas dazu kommt, falls man ein job, mieteinnahmen usw. hat…

danke für die hilfe

Gegenfrage, was ist wenn du ein Buch vom einen Regel in ein anderes stellst? However, das wirkt sich nur aus wenn du das einzelne Depot betrachtest, dass gesamte Portfolio verändert sich nicht.

Du hättest zwar eine sauber getrennte Kontenführung jedoch müsstest du bei einem Transfer in Datei A das Wertpapier verkaufen und in Datei B kaufen, da beide Dateien inhaltlich nichts von einander wissen.

Irrtum, dann ist das Verrechnungskonto das Girokonto. Jede Bank benötigt ein Konto wo Geld vorhanden ist um den Trade zu tätigen.

http://www.aktien-handeln.info/noetig-depot-verrechnungskonto/

Wenn du nur das einzelne Depot betrachtest, macht es auch keinen Unterschied. Nur für das gesamte Portfolio wirkt sich das aus.

Das ist nicht der Fall wenn du dies 1 zu 1 erledigst. Alternative wäre Einlieferungen zu verwenden, dann brächtest du die Gegenbuchung auf dem Verrechnungskonto nicht tätigen:

Was ist der Unterschied zwischen Kauf und Einlieferung und kann man dies nachträglich ändern?

Gegenfrage, was ist wenn du ein Buch vom einen Regel in ein anderes stellst? However, das wirkt sich nur aus wenn du das einzelne Depot betrachtest, dass gesamte Portfolio verändert sich nicht.

deshalb ja auch die idee die ganzen depots zusammen in PP aufzunehmen, da es ja eh alles meine depots sind…

Du hättest zwar eine sauber getrennte Kontenführung jedoch müsstest du bei einem Transfer in Datei A das Wertpapier verkaufen und in Datei B kaufen, da beide Dateien inhaltlich nichts von einander wissen.

da wäre in dem fall eltern/kindern ja nicht der fall. in der regel verschenken die ja keine aktien. das sollte ja schon getrennt sein.

Irrtum, dann ist das Verrechnungskonto das Girokonto. Jede Bank benötigt ein Konto wo Geld vorhanden ist um den Trade zu tätigen.

logisch. mir schon klar, dass nicht der liebe gott die aktien bezahlt. aber das ist nun mal, wie ihr es im sprachgebrauch benutzt, ein girokonto und kein reines verrechnungskonto. den auf meinem girokonto gehen etliche zahlungen raus und rein. miete, strom, telefon, gehalt usw… das werde ich ja nicht täglich in PP einpflegen wollen. oder?
deswegen ist mir das mit diesen angegeben verrechnungskonten bei PP auch nicht klar. verstehs irgendwie nicht…

mir ist auch noch nicht der sinn eines verrechnungskontos klar.

http://www.aktien-handeln.info/noetig-depot-verrechnungskonto/

hier ist natürlich das verrechnungskonto in PP gemeint. (das man geld braucht und ein konto ist mir seit 30 jahren klar)

Wenn du nur das einzelne Depot betrachtest, macht es auch keinen Unterschied. Nur für das gesamte Portfolio wirkt sich das aus.

sorry, verstehe ich immer noch nicht. den egal ob ich ein oder 10 depots angebe, macht es immer ein unterschied.
nehemn wir an ich hab für 10.000 euro aktien im depot und 90.000 auf dem verrechnungskonto. wenn die aktien nun um 10% steigen hab ich ja eigentlich eine performance von 10%. nehm ich aber nun das “ominöse” verrechnungskonto dazu (welches zu 0% verzinnst wird), hab ich nur eine performance von 1 %

nun ist es aber “für mich” keine wirkliche leistung, wenn ich einfach irgendeinen betrag auf das verrechnungskonto übertrage. kann ja auch von meiner oma sein. ich hab zwar mehr geld, aber das ändert doch nicht mein aktienerfolg.

irgendwie hab da ein denkfehler oder…!?! und mit wlechem betrag soll ich nun rückwirkend starten? muss ich jetzt für die ganzen jahre meine verschiedenen giro-konto-umsätze eintragen, damit es stimmt? und dann zukünftig jeden tag meine buchungen eintragen!?! also auch meine handyrechnung… das wäre doch blödsinn. sorry… vielleicht bin auch einfach zu langsam um das zu verstehen. sorry.

Das ist nicht der Fall wenn du dies 1 zu 1 erledigst. Alternative wäre Einlieferungen zu verwenden, dann brächtest du die Gegenbuchung auf dem Verrechnungskonto nicht tätigen:

Was ist der Unterschied zwischen Kauf und Einlieferung und kann man dies nachträglich ändern?

das mit der “einlieferung” habe ich gestern schon mal getestet und ein depot so eingepflegt. aber so ganz versteh ichs nicht. soll ich dann nun jeden kauf in der zukunft als einlieferung angeben?
und wenn ich jetzt ein tagesgeldkonot oder sonstiges in PP einbinde geht das ja als “einzahlung” , wenn ich aber heute ein tagesgeldkonto mit 100.000 einpflege, “zerschießt” es ja wieder alle kennzahlen :frowning:

Du fragst einmal nach den Vorteil nach getreten Dateien für dich, Vater und Kinder und gibst dir selbst die Antwort? Ergo deine Depots bzw. dein Vermögen = deine Datei usw.

Kannst du machen wie du möchtest. Entweder du pflegst alle Buchungen die am Verrechnungskonto (hier dein Girokonto) oder du verwendest die Einlieferungen als Alternative.

Du hast einen Denkfehler.

Betrachten wir zunächst nur dein Depot:

Aktien 10.000€
Wertzuwachs 1.000€ (10%)
Aktuell 11.000€
Performance 10%

Wohingegen dein Portfolio auch das Tagesgeld mit berücksichtigt, den dein Vermögen liegt nun bei 100.000€ und nicht nur bei 10.000€. Und der Wertzuwachs bei 100.000€ um 1.000€ liegt bei 1%. [quote=“Portfolnix, post:14, topic:3643”]
irgendwie hab da ein denkfehler oder…!?! und mit wlechem betrag soll ich nun rückwirkend starten? muss ich jetzt für die ganzen jahre meine verschiedenen giro-konto-umsätze eintragen, damit es stimmt? und dann zukünftig jeden tag meine buchungen eintragen!?! also auch meine handyrechnung… das wäre doch blödsinn. sorry… vielleicht bin auch einfach zu langsam um das zu verstehen. sorry.
[/quote]

Nein, du musst nichts pflegen was du nicht möchtest. Wenn du nur Aktien, Festgeld und Co. pflegen möchtest, verwendest du Einlieferungen. [quote=“Portfolnix, post:14, topic:3643”]
das mit der “einlieferung” habe ich gestern schon mal getestet und ein depot so eingepflegt. aber so ganz versteh ichs nicht. soll ich dann nun jeden kauf in der zukunft als einlieferung angeben?
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Was verstehst du den nicht? Der normale Kauf erfordert eine Gegenbuchung auf dem Verrechnungskonto (ich kaufe etwas für d. Gegenwert v. 10€) Einlieferung kommen ohne Gegenbuchung aus.[quote=“Portfolnix, post:14, topic:3643”]
und wenn ich jetzt ein tagesgeldkonot oder sonstiges in PP einbinde geht das ja als “einzahlung” , wenn ich aber heute ein tagesgeldkonto mit 100.000 einpflege, “zerschießt” es ja wieder alle kennzahlen
[/quote]

Und wieder einen Schritt zurück. Betrachtest du dein Depot (10.000€) oder dein Portfolio aka d. gesamtes Vermögen (100.000€)

Es ist deine Entscheidung mit welchem Stichtag du beginnst und mit welchem Kontenumfang zu arbeitest. Ich habe auch nur 2-3 Jahre zurück eingetragen und den Rest dann sein lassen, den Startpunkt meiner Auswertungen in PP habe ich sogar noch mal willkürlich anders gewählt (zur Info: Berichtszeitraum, neu, “seit” verwenden). Nehme also als Zeitpunkt etwas, was dir als angenehm erscheint bzw. mit dem zu “weniger Schmerzen” hast. Was ist für dich schlimmer: Wochen beschäftigt sein um 20 Jahre nachzutragen oder jedes Mal ärgern falls es doch 20 Jahre hätten sein sollen? Suche dir einfach einen sinnvollen Zeitpunkt innerhalb der letzten 0 bis 5 Jahre. Alles was vor dem Zeitpunkt war kommt dann per Einlieferung rein (für eine ordentliche Berechnung natürlich mit Bewertung zum Einlieferungszeitpunkt) und alles was danach kommt per Kauf über Verrechnungskonto (siehe unten)

Zum Umfang: Persönlich würde ich pro Person eine eigene Daten machen. Aber auch das ist deine eigene freie Entscheidung. Im Gegensatz zum nachträglichen Verschieben des Startzeitpunktes in die Vergangenheit (das führt leicht ins Chaos) wäre ein nachträgliches Auftrennen in mehrere Dateien aber durchaus möglich, jedenfalls wenn innerhalb der Datei jede Person auch eigene Depots und Konten bekommt. Damit könnte man dann einfach eine Kopie der Datei machen und die jeweils “falschen” Konten/Depots raus löschen.

Zu der Sache mit dem Verrechnungskonto: Gedanklich hast du doch zwei Bereiche, einmal den Konsum und einmal die Investition. Du könntest zwar auch den Konsum in PP abbilden, allerdings würde ich das nicht machen, weil PP hier natürlich mit keinem halbwegs passablen Kassenbuch mithalten kann, da dies eine völlig andere Zielrichtung ist. Gedanklich hat der Konsum, jedenfalls bei mir, überhaupt nichts mit der Performance der Investitionen zu tun. Was ich konsumiere bzw. für baldigen/späteren Konsum beiseite lege ist für mich gedanklich schon ausgegeben. Wenn ich also auf meinem (Konsum-)Girokonto Einnahmen von 10.000€ habe, davon 3.000€ direkt verkonsumiere (Miete, Strom, usw. was du aufgeführt hast), 1.000€ im Konsumbereich auf einem Tagesgeldkonto parke (für die mögliche kaputte Waschmaschine etc.) und 6.000€ investiere, dann interessieren mich für PP nur die 6.000€. Wenn die tatsächlich direkt von deinem Konsumgirokonto abgehen, legst du dir in PP einfach ein Konto an, auf das du nur diese 6.000€ als Einlage buchst, nicht aber deine restlichen Konsumausgaben. Ebenso buchst du dann die Aktienkäufe gegen dieses Konto und das ist dann immer auf Null.

Ich überweise mir meine Investitionen einmal im Monat zur depotführenden Bank aufs Verrechnungskonto (übrigens hilft das enorm die Bereiche Konsum vs. Investition sauber zu trennen) und buche damit nur einmal im Monat eine Einzahlung auf diesem Konto in PP, auch wenn dann natürlich mehr als nur eine Einzelinvestition daraus erfolgt. Wenn das bei dir anders ist und direkt das Konsumgirokonto mit den Einzelinvestitionen belastet wird, würde ich dann eben in PP an jedem Kauftag eine betragsgleiche Einlieferung buchen, bei allem an einem Tag auch gerne in einer Summe. Somit hast du in PP dann die richtigen Berechnungen für deinen Investitionsbereich und musst dich dort nicht mit den Konsumbuchungen rumschlagen.

Fazit: Bereiche sauber trennen und definieren. Damit kann eine gleiche Kontoart (z.B. Tagesgeldkonto) verschiedene Zwecke erfüllen. Das Tagesgeldkonto für meine Reperaturrücklage ist im Konsumbereich definiert, gedanklich schon ausgegeben und hat in PP bei mir nichts verloren. Ein anderes Tagesgeldkonto (z.B. Liquidität für Aktiennachkäufe) oder - schaut man ein paar Jahre in die Vergangenheit - das Tagesgeldkonto mit den höchsten Zinsen, welches sich hoffentlich nicht in Island befunden hat - ist im Investitionsbereich definiert und wird daher in PP abgebildet. Warum die Renditeschmälerung aus deinem Beispiel sogar richtig ist, wurde dir bereits beantwortet.

PP bietet mir auf diese Art den Überblick über meinen Investitionsbereich und wenn ich dann gedanklich die Kontoübersicht der Bank(en) des Konsumbereichs (Giro + Rücklage-Tagesgeldkonten) addiere, kenne ich zum Stichtag heute mein Gesamt(geld)vermögen - Bewertungen von Immobilien oder sonstigen Vermögenswerten sind dann noch mal eine andere Geschichte.

dann muss ich aber auch alle zukünftigen käufe als einlieferung buchen oder? und wie ist es dann mit den verkäufen?
und wo wird das dann hingebucht, weil man braucht ja dann ein gegenkonto.
auch wegen den eingehenden dividenden usw. oder beachte ich dann das konto einfach nicht mehr?

und dann werde ich aber auch nie eine wirkliche aufstellung meines vermögens inkl. der tagesgeldkonten usw haben.
oder ich überlege mir einfach ein “fiktives” konto im kopf, wo alle normalen ein und ausgaben statt finden, welches ich nicht in PP und überlege mir dazu die andere “seite” mit dem geld was “investiert” wird. halt nur doof, wenn man jeden monat von der eine seite was auf die andere schafft…
dann bleibt aber immer noch die frage, wann und wie ich diese “andere” seite mit den tagesgeldkonten in PP einpflege.

Und wieder einen Schritt zurück. Betrachtest du dein Depot (10.000€) oder dein Portfolio aka d. gesamtes Vermögen (100.000€)

das ist ja das problem.
zum ersten das zeitproblem, da ich die aktien usw. nun schon ein paar jahre zurück gerechnet in PP eingepflegt habe. (möchte aber nicht auch noch meine konten händisch durchsuchen. wie der kontostand täglich war)
bei mir geht es ja auch um die vergangenheit. wenn man es nur von heute an eintragen müsste, wäre es sicherlich einfacher. allerdings würde dann immer noch das problem bleiben, dass wenn man monantlich/wöchtenlich was spart und auf die “investitionsseite”“schiebt”, man halt ständig buchen muss.

also bis jetzt hab ich gut 2 jahre zurück meine aktien und erträge eingetragen. ein mal als kauf und auf einem anderen depot als einlieferung. keine ahnung was besser ist.
damit kämme ich auch klar. aber es ist fast unmöglich meine ganzen konten da nun auch 2 jahre zurück zu rechnen. dafür hab ich zu viele konten, bewegungen usw.
deswegen weiß ich nicht was ich mit denen machen soll.

ich werd einfach für die zweite person eine neue datei benutzen. acht denke ich am meisten sinn.
einzig man kann dann (wenn man beide personen/depots managet) halt nicht die gemeinsame performence messen. aber das eigentlich auch nicht so wild.

also den konsum, möchte ich auf keinen fall auch noch in PP abbilden. macht glaub auch wenig sinn. aber wie geschrieben, ist bei einigen depots auch ein girokonto angehängt, von dem die konsumausgaben und investitionen abgehen. bei vielen buchungen und vielen investitionen ist es deswegen schwer in PP abzubilden bzw. das zu trennen.
das ist mein probelm. so das ich mir wohl im kopf gedanken machen muss, welches geld für investitionen ist. also imaginär eine trennung vornehmen muss. nur wenn man z.b. auch tagesgelder in PP pflegt, investiere ich ja im prinzip fast alles, weil ich nicht genutztes geld dort hin schiebe.

genau. dann sind nur die 6000 (bzw. 7000 euro wenn man das tagesgeldkonto mit einbezieht) relevant. das problem ist ist ja auch das in die vergangenheit irgendwie zu implementieren bzw. einen startzeitpunkt zu bekommen, damit es stimmt.
in die zukunft gesehen ist es da schon einfacher. allerdings hab ich so viele buchungen und zahlungsströme, das auch das schwierig ist. und wenn ich z.b. das mieteingangskonto nicht auch abbilde und sich dort eine summe abbildet die (unverzinst her rum liegt), verzehrt das ja auch die gesamtperformance, weil entweder wird es gar nicht berücksichtigt. oder ich schiebe es gedanklich in PP und buche es irgendwie ein (oder buchs aufs tageskonto) und damit würde die performance auch herunter gehen, da es ja keine erträge abwirft.
wenn ich es aber erst mal nicht in PP einbuche aber jede woche mehrere sparpläne habe und auch (unregelmäßig) aktien kaufe, muss ich es ja irgendwie doch einbuchen. und das jedes mal oder? und dann als einlage oder? dann müsst eich ja immer genau den betrag welches mich eine aktie gekostet habe doppelt eingeben und erst auf das verrechnungskonto in PP einpflegen. aber wie ist es dann beim verkauf oder ertägen?

oder soll man dann besser die ganzen käufe einfach als einlieferung buchen und die bargeldbewegungen (vom nicht eingepflegten girokonto) nicht auf ein verrechnungskonto buchen?

bin echt immer noch verwirrt. sorry.

das ist leider bei mir etwas anders. zum ersten invesiere ich eh ca. 95% und hab nur wenig konsumausgaben. und dann investiere ich auch nicht regelmäßig, sondern kaufe situationsbedingt bei guten gelegenheiten.
mit “einlieferung” meinst du jetzt aber “geld” aufs verrechnungskonto, oder?
(und da kommt auch wieder mein problem mit der vergangenheit - sollte ich dass dann für die vergangenheit auch einfach so machen, dass das verrechnungskonto auf null kommt? problem > erträge…)

die trennung ist aber schwierg, wenn man täglich etwas von der einen seite auf die andere schiebt… :frowning:
hab leider auch zu viele wechselnde tagesgeldkonten, also leider gerad emit der verganegnheit leider nicht einfach…
mit der perfomrnace hab ich leider nur halb verstanden, weil ich will ja gerade meine performance für das investierte kapital “sehen” und wenn mein tagesgeld, welches ich in der zukunft vielleicht für aktien, ein mietshaus aufwende oder als sicherheit dient, sollte diese ja nicht direkt beeinflussen. (auch wenn es ja investiertes kapital ist bzw. dazu verwendet werden soll).

da sprichst du etwas an. wenn ich hier z.b. noch eingebe, dass mein immobilenvermögen 1 mil. ist. dann ist das für die übersicht interessant. aber würde ja noch mehr die performance durcheinander bringen, da ich in PP ja auch nicht die mieterträge einpflege.

danke für die hilfe!

Hallo Portfolnix,

langsam verstehe ich dein Problem nicht mehr, und deine kaputte Shift-Taste macht das Lesen deiner Beiträge auch nicht einfacher.

Deine Aktienkäufe und -verkäufe funktionieren bei dir genau wie bei jedem anderen, und genau das ist in PP auch abgebildet:
Aktien werden von Geld gekauft, das auf einem Konto liegt. Bei dir mag es das Girokonto sein, bei anderen ist es das Verrechnungskonto. Auf dieses Konto wird auch das Geld aus Aktienverkäufen und Dividendenzahlungen gebucht. In PP ist jedem Depot so ein Verrechnungskonto zugeordnet, und damit funktioniert es genau wie bei der Bank. Transaktionen auf einem Depot werden automatisch über das zugehörende Konto abgewickelt, ohne, dass du noch mal angeben muss, über welches Konto die Transaktion abgewickelt werden soll.

Nur, weil bei dir das Verrechnungskonto jetzt das Girokonto ist -aus welchem Grund auch immer- heißt es nicht, dass du jede Girokontobewegung eingeben musst. Aus dem Grund, dass der Saldo deines Girokontos in PP ohne alle Buchungen nicht mit dem Saldo des realen Girokontos übereinstimmen würde, schlage ich dir vor, ein virtuelles Verrechnungskonto anzulegen, aus denen du die Käufe tätigst, oder besser, aus dem PP die Käufe tätig. Ob du das Konto dann ins Minus laufen lässt oder es mit jeder Einlieferung in Höhe des Wertpapiergeschäftes ausgleichst, ist deiner Vorliebe überlassen und du hast auch keine Schwierigkeiten mit der Vergangenheit. Auf jeden Fall werden so auch Verkäufe und Dividenden übersichtlich gebucht und dargestellt … viel übersichtlicher als mit dem Kauderwelsch, den du da bei deiner Bank mit dem Girokonto als Verrechnungskonto hast, bei dem Renditen und reinvestierbare Summen im Getümmel untergehen.

Aus den oben beschriebenen Gründen zur richtigen Berechnung der Rendite und Entwicklung würde ich jedes reale Depot auch in einem PP-Depot abbilden, alleine schon aus der Sicht unterschiedlicher Kostenstrukturen (Aktienübertragegebühren u.ä.) verschiedener Depotbanken.

Depots von mehreren Personen würde ich in einzelne PP-Dateien abbilden.

Mit einem eigenen Konzept kannst du auch Tagesgeldkonten und Mieteinnahmen in PP abbilden … es wären dann in PP vermutlich Depots.

Des weiteren ist PP kein Banking- oder Kontenprogramm.

Viel Spaß

Und ach … richte dir ein richtiges Verrechnungskonto ein, denn PP schafft nur die Übersicht in einer Datei, da wo das Geld physisch liegt, solltest du auch Ordnung haben.

ja ehrlich gesagt komm ich auch langsam durcheinander :wink:
wie gesagt blick ich die logik irgendwie nicht so ganz. man muss halt wohl rein theoretisch im kopf die gelder trennen, die fürs invertieren sind und welche nicht. obwohl ich ja eigentlich gerade dafür ein tool möchte um es nicht mehr im kopf trennen zu müssen.
allerdings muss man dann halt in PP ständig buchen. da ich z.b. nie was auf dem verrechnungskonto lasse, sondern entweder auf mein normales girokonto überweise oder auf dem tagesgeldkonto schiebe. so muss ich bei jedem ertrag in PP mehrere buchung vornehmen.
genauso beim kauf, da transferiere ich halt vorher etwas aufs verrechnungskonto oder lasse wöchentlich etwas für die sparpläne von meinem girokonto abbuchen.
wenn ich es also richtig verstehe, muss ich zu also deshalb zu jeder transaktion noch eine buchung für mich vornehmen auf das entsprechende konto - ist allerdings schon etwas kompliziert. speziell, wenn man ein dutzende transaktionen oder mehr im monat hat.

genau hier hab ich meine verständnisproblem.

  1. würde nicht jede einlage die berechneten %-werte für die performance verändern?
  2. wenn die konten dann immer weiter ins minus laufen, funktioniert ja die vermögensübersicht nicht mehr, da das konto im minus ist, welches real gar nicht im minus ist.
  3. werden ja dann auf das konto auch die erträge gebucht (könnte also auch ins plus laufen) und somit hat man dann auf dem PP verrechnungskonto irgendeine zahl, die in keinem zusammenhang steht.
    das würde also bedeuten, ich müsste dieses “virtuelle” PP-verrechnungskonot immer irgendwie auf null setzten, damit dort keine nichtssagende zahl steht. aber könnte/sollte man dann nicht ma besten ganz ohne dieses virtuelle verrechnungkonto arbeiten?

leider schon. ich weiß immer noch nicht, was ich nun wo buchen soll.
wie gesagt ich hab meine aktien jetzt ca. 2 jahre zurück eingetragen. mit erträgen usw.
bei aktien die ich schon länger als diese 2 jahre habe, habe ich einfach den historischen kurs von vor 2 jahren genommen.
nun bin ich noch nicht sicher, ob ich das besser als aktien-käufe deklariere oder als aktien-einlieferungen.
wenn ich aktien-käufe eingebe, bewegt sich ja gleich wieder das PP-verrechnungskonto ins minus und bei erträgen wieder hoch und man muss schon wieder zusätzliche buchungen vornehmen um das auszugleichen.

soweit so gut. nun will ich aber noch meine tagesgelder usw. eintragen. (auch gern mein geschätztes immobilienvermögen) um in etwa eine übersicht meines vermögens zu erhalten.
nur will ich jetzt ungern alle meine konten usw. durchsuchen wie damals die kontenstände waren.
und das problem ist ja einfach, dass wenn ich irgendein tagesgeldkonto, immobilienvermögen, geld unter der matratze usw. in PP eintrag, dass dies ja die ganzen kennzahlen “zerschießt” - oder mach ich da was falsch?
beispiel, ich erbe 1 milionn und trage dies in PP ein. da ich das aber eventuell aber irgendwann mal spenden will oder ein haus kaufen möchte, park ich das auf einem konto. von mir aus auch tagesgeldkonto zu 0,5%. lasse ich das in PP nun ein paar jahre eingetragen, hab ich eine jahresperformance von 0,5% + ein klein bisschen wenn ich nur ein depot von 10.000 habe, dass nur 1000 euro steigt. was aber wie gesagt keine schlechte performance von 10% wäre…
ich bin doch dadurch, dass ich die millionen irgendwann wieder spende, kein besserer investor in der zukunft, nachdem ich die millionen gespendet habe. aber die kennzahlen wären in PP natürlich sehr viel besser ohne diese millionen.

soll ich jetzt einfach die kontenstände von heute nehmen und eintragen oder die kontenstände von heute nehmen und einfach 2 jahre zurück datieren, auch wenn sie damals sicher niedriger waren.

deshalb hab ich mir ja auch PP rausgesucht. allerdings zeigt meine banken schon den richtigen wert an (eventuell ohne dividenden). ist ja auch egal ob dahinter ein verrechnungskonto oder girokonto steht.
hab im übrigen, beides. bei der consors bank gibt es ein extra ein verrechnungskonto, was aber ja eigentlich sinnlos ist. da hab ich ja nie etwas einfach brach drauf rum liegen. welchen sinn sollte das machen? und ändert ja auch die performance nicht welche bei der bank angezeigt wird und werden soll.

was ich ja möchte, ist eine ordentliche übersicht, in denen auch die dividenden richtig einbezogen werden und auch die performance in abhängigkeit mit der zeit angezeigt wird. was die banken ja eher nicht machen.
meine renditezahlen sollen ja auch unabhängig davon sein, ob ich mir ein porsche kaufe oder ob ich die 100.000 auf einem tagesgeld parke.

mieteinnahmen usw. will ich natürlich nicht abbilden, da ich ja auch keine banking-app/pogramm suche. sondern ein performnace-tool für meine aktienanlagen.
deshalb will ich eigentlich auch ungern jede woche dutzende einträge in PP machen und dann auch noch doppelt um die verrechnungskonten immer wieder ausgleichen zu müssen nur weil man etwas kauft oder ein 50 euro sparplan ausgeführt wird.

was mir auch irgendwie fehlt - wahrscheinlich hab ich es nur noch nicht gefunden - ist in den grafiken der reine kursgewinn anzuzeigen im verhältnis der “spareinlagen”. also ein diagramm, in dem man erkennt, dass man im jahr X eine summer angespart hat und in dem jahr auf das gesparte kapital summe XY erwirtschaftet hat. gibt es das nicht?

das hab ich nicht verstanden. sorry.

aber vielen dank für die hilfe. vielleicht bin ich ja auch nur ein bisschen doof. sorry.

Portfolnix,

nutze PP doch einfach so, wie es gedacht ist.
Wenn du in einem Monat sooooo viele Aktienbewegungen tätigst, dann musst du die auch in PP eingeben. Durch das Verwenden von PP wird es nicht weniger.
Sparpläne kann PP automatisch für dich eintragen.
Wenn du auf deinen Konten nicht die Ordnung hast, dass du Gelder auf Verrechnungskonten für Aktienkäufe hast (ich weiß zwar nicht, wie dein Modell den Kopf entlasten, wenn du doch an dein investierbares Geld inmitten von unzähligen Buchungen auf dem Girokonto erinnerst musst, aber das musst für dich entscheiden), dann buche die Aktienkäufe doch als Einlieferung, dann fließen auf das Verrechnungskonto nur die Erträge.
PP ist das Konto ziemlich egal -und dein Porsche und deine Erbschaft auch-, es berechnet die Performance nur aus den Summen der Einlieferungen/Käufe, Auslieferungen/Verkäufe, Dividenen und Kosten. Deswegen gibt du an, was du da gerade buchst.
Auch Kurse setzt PP von selbst ein, wenn du der Aktie in ihren Stammdaten eine funktionierende Quelle für historische Kurse angibst.

Mach doch einfach mal das, was wir dir vorgeschlagen haben und fang an.

Ach noch was, nach mehrfachem Hinweis von uns darauf, werde ich mich nicht noch einmal durch einen unleserlichen, wie dahin gesprochen geschriebenen Beitrag von dir kämpfen.

Viel Erfolg mit dem Programm

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Ich klinke mich hier mal ein, wenn auch zeitlich verzögert, dafür aber mit funktionierender Shift-Taste :wink:

Inhaltlich treibt mich ein ähnliches Problem an wie Portfolnix:
Zu Beginn meiner Handelstätigkeit hatte ich ein Depot bei meiner Hausbank (Bank a). Dort wurde das Girokonto zugleich als Verrechnungskonto genutzt. Somit ist nicht klar abzugrenzen, welcher Betrag jeweils für Wertpapierinvestitionen zur Verfügung steht bzw. stand.
Da mich das selber störte und zugleich die Abwicklungskosten meines kontoführenden Institutes zu hoch waren, habe ich die Wertpapiere in ein neues Depot bei einer Drittbank (Bank b) übertragen. Dort wird natürlich auch ein Verrechnungskonto geführt, welches ausschließlich für die Verrechnung mit dem Depot gedacht ist.

Während mit die Übertragung der Wertpapiere in das neue Depot in Portfolio Performance gar keine Probleme bereitet, strauchle ich bei der richtigen Erfassung der Einlagen bzw. Auszahlungen. Wenn ich zu Beginn meiner Tätigkeit einen ausreichend hohen Betrag einbuche, damit heute der Kontostand nicht negativ ist, verfälsche ich meiner Renditeberechnungen. Wie betreiben das andere mit einer vergleichbaren Konstellation? Mittlerweile habe ich zwei Depots: Bank a = ETF, Bank b = Einzelwerte.

Danke für eure Anregungen.

Hallo Thorgrimm,

herzlich willkommen hier im Forum.

In PP benötigt jedes Depot ein Gegenkonto. Ob es nun das Verrechnungskonto oder das Girokonto der Bank oder ein nur in PP existente Konto ist, ist egal. Dieses Konto dient PP dazu, Käufe, Verkäufe und Dividenden irgendwo „unterbringen“ zu können. Wie geschrieben, muss dieses Gegenkonto nicht notwendigerweise existieren, und selbst wenn es existiert, kann es durchaus nur eine Teilmenge des realen Kontos abbilden, oder es kann mit von der Realität abweichenden Buchungen laufen.

Für Neuanschaffungen von Wertpapieren gibt es die Möglichkeit der „Einlieferung“. Hiermit überspringst du das Gegenkonto und die Papiere gehen direkt ins Depot. Diese Art der Buchung ist besonders geeignet um VL-Sparpläne abzubilden, denn dort erscheinen die Papiere ja tatsächlich wie von Geisterhand im Depot, ohne, dass Geld durch deine Finanzbahnen geflossen ist.

Natürlich gibt es auch den „Kauf“ von Papieren, soll heißen, das eingesetzte Geld kommt aus Gefilden, die PP kennt: das Gegenkonto. Entweder du handelst dann aus Bestand (z.B. vorheige Verkäufe von Aktien), oder du schießt Geld mittels „Einlage“ auf das Konto. Das kann man dann wiederum als Einzeleinlagen machen, oder, z.B. bei mehreren Sparplänen, als kumulierte Einlage. Übrigens gibt es den Sparplantyp „Einzahlung“, der in diesem Szenario sogar den „Kauf“ von Sparplänen automatisiert.

Ich weiß nicht, wie du die Wertpapiere in PP auf das neue Depot übertragen hast, aber PP bietet dafür die Funktion „Umbuchung“ an. Damit startet das neue Depot/Gegenkonto nur mit Aktien (intern wahrscheinlich als Auslieferungen und Einlieferungen behandelt). Das Gegenkonto deines alten Depots pflegst du dann als Teilmenge deines Girokontos (mit Einlagen und Käufen) oder als virtuelles Konto (mit Einlieferungen).

Schlussendlich steht am Anfang jeder Depot-Kontenkette immer eine Einlage oder Einlieferung (sofern man die Kontensalden >0 halten möchte).

Viel Spaß weiterhin

Moin zusammen,

ich würde gerne eure Meinung hören zu meiner Vorgehensweise hinsichtlich der Buchungen vom Referenzkonto. Ich sehe verschiedene Möglichkeiten:

a) Ich buche zu Anfang meines Investitionszeitraums einen beliebigen Wert (bspw. 50.000€) als Einlage, wie es ja bei Musterdepots etc. gemacht wird. Ich habe einen Betrag X zur Verfügung und schaue dann was ich daraus am Ende für einen Gewinn erzielen kann.

b) Ich buche bei jedem einzelnen Kauf den selben Betrag als Einlage gegen. Ich kaufe Aktie A für 1000€, Einlage auf Referenzkonto = 1000€. Das gleiche bei Verkäufen als Entnahme. So entspricht der Kontostand dort immer meinen Gewinnen.

c) Ich buche zu Anfang meines Investitionszeitraums genau den Wert als Einlage auf mein Referenzkonto, der der Summe aus Option b) entspricht. Der Kontostand wäre identisch, der Zeitpunkt der Einlage nicht.

Unterm Strich bekomme ich für alle drei Vorgehensweisen andere IZF bzw. TTWROR. Obwohl ja die investierte Summe in die Wertpapiere die gleiche ist und auch der Zeitpunkt immer gleich bleibt. Ich möchte ja letztendlich die „richtigen“ Statistiken im Menü Performance angezeigt bekommen. Verstehe nicht so recht wieso der Wert meines Referenzkontos da Einfluss nimmt, wo doch sämtliche Einlagen/Entnahmen als „performanceneutrale Bewegungen“ summiert sind.

Vielen Dank für eure Antworten

Hallo badsta,

ja, gerade heute habe ich -jetzt, nach dem Verschieben genau über dir- noch einmal etwas dazu geschrieben.

Ich würde b) machen. Du kannst natürlich auch „nur“ eine Einlieferung buchen, dann sparst du dir die Einlagen. Ob ich aber bei Verkäufen das Geld wieder entnehmen würde, weiß ich nicht, denn das Geld kann ja auf dem Gegenkonto verbleiben für zukünftige -dann aber- Käufe.

Viel Erfolg noch

Kleiner Tipp: Man kann bei der Performanceberechnung das Verrechnungskonto ausklammern (Stichwort: Filter). Dann sollten alle drei oben beschriebenen Varianten (a, b und c) zum gleichen Ergebnis führen.

Nichtsdestotrotz empfehle ich - sofern dies möglich und der Aufwand dafür nicht zu hoch ist - die exakte Verbuchung wie sie auch bei der Depotbank durchgeführt wird. Das hat den Vorteil, dass der Kontostand des Verrechnungskontos jederzeit mit Portfolio Performance gegengeprüft werden kann.

Hallo zusammen,

ich bin Neu hier und setze mich inzwischen mit dem Programm PP auseinander.

Ich habe alle meine Aktien hinterlegt, dass hat soweit auch super funktioniert. Mein Problem liegt eher beim Thema „Verrechnungskonto“.

Soweit ich das nun verstanden habe dient das ausschließlich als „Virtuelles Konto“ von dem sozusagen die Aktien gekauft wurden. (Girokonto) Welchen Wert muss / sollte ich hier eingeben? (Dieser ist ja variabel.)

Danke für eure Hilfe.
Jogi

Hallo Jogi,

das Verrechnungskonto ist kein virtuelles Konto. Bei vielen Banken wird das zusammen mit dem Depot eingerichtet. Es dient z.B. dazu, eine „Anlaufstelle“ für ausgeschüttete Dividenden zu sein. Bei anderen Banken wird das Girokonto dafür genommen, bei wieder anderen Banken kann es sogar ein Konto einer anderen Bank sein.

Wenn du Aktien kaufst, nimmt PP das Geld dafür vom in PP eingerichteten Verrechnungskonto. Dafür, wie du dein Verrechnungskonto führst, gibt es keine Vorgabe. Du kannst es normal nutzen, ohne, dass Geld darauf ist und ins Minus laufen lassen, oder du machst bei jedem Aktienkauf eine Einlage auf das VK.

Im Übrigen musst du Aktien nicht unbedingt kaufen. Du kannst sie auch einliefern, so sparst du dir den Schritt der Einlage ins VK. Ein Szenario könnte so aussehen, dass du mit Aktieneinlieferungen beginnst. Wenn du Aktien verkaufst und dir neue davon kaufst, wickelst du sie über Verkäufe und Käufe über das VK ab, zusätzliche Aktien dann wieder über Einlieferungen.

So, wie ich dich verstehe, ist dein Verrechnungskonto das Girokonto. Dann kannst du in PP transparent darstellen, wie viel von dem Girokonto aus dem Aktiengeschäft ist.

Viel Spaß weiterhin und bleib gesund

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