Aktiensplits Neuimplementation

Wie machen das denn alle anderen Wettbewerber, Broker & Co.? :wink:

“Seltsamer Ansatz” ist sehr subjektiv, Fakt ist nun mal, dass jeder Broker, jeder Kurslieferant es so handhabt.

Aber um Deine Frage zu beantworten, da fallen mir mehrere Lösungen ein, die zwei offensichtlichsten:

  • entweder man speichert zwei Werte in der Buchung: splitbereinigte Stück / Stück und benutzt je nach Kontext den korrekten Wert. Beim Eintragen eines Splits würden die “splitbereinigten Stück” neu berechnet.
  • oder man berechnet on-the-fly die Splits mit rein wo es relevant ist. Man kann sie ja sogar eintragen, nur danach werden sie dann ignoriert von PP

Aktuell gibt es keine funktionierende Lösung in PP, außer ich lege mehrere versch. Aktien an (pre-split und post-split), die Splits korrekt abbildet. Historische Buchungen zu verändern ist schon deshalb keine gute Idee, weil man so Fehler noch schwerer findet. Dann muss der Nutzer jede historische Buchungen erstmal manuell darauf prüfen, ob die Splits korrekt berücksichtigt sind.

Ein Vorschlag wie eine relativ saubere Implementierung aussehen könnte:

  1. Bei einem Aktiensplit wird ein neues Wertpapier erstellt. Dieses wäre eine Kopie des alten aber mit den neuen Kursen.
  2. Es wird eine Transaktion gebucht, welche die Bestände des alten Wertpapier auf das neue Wertpapier umbucht. Diese Transaktion wäre Performance-Neutral, ähnlich wie ein Transfer aber mit entsprechender Änderung der Stückzahl.

Das alte Wertpapier wäre von dem Moment an inaktiv, es könnten keine neuen Transaktionen damit gebucht werden und es würde auch in der Übersicht von Wertpapieren etc. nicht mehr angezeigt werden. Wahlweise könnte das alte Wertpapier gelöscht werden, es würde dann nur noch virtuell existieren und die Kurse durch Umrechnen vom neuen Wertpapier dynamisch bestimmt. In bestimmten Übersichten (wie Performance-Berechnung, Einnahmen & Ausgaben) macht es Sinn die beiden Wertpapiere dynamisch zu kombinieren.

Hallo Zusammen,
ich halte die aktuelle Implementierung auch für Schlicht falsch, weil sie einem eine nicht existente Vergangenheit vorgaukelt.
Daher Verzichte ich aktuell komplett auf die Umrechnung und belasse es bei dem Ereignis des Splits und einer manuellen Einlieferung um die Stückzahl wie von meiner Bank/Broker mitgeteilt zum Ex-Tag zu korregieren.
Da Portfolio-Performance leider keine Einlieferung ohne Stückwert zulässt ist die Performance danach für das Papier und in der Folge für das ganze Portfolio nicht mehr zu gebrauchen.

Daher auch von mir die Bitte dies zu korregieren.
Das Ereignis des Aktiensplits / Merge sollte zu einer Einlieferung/Auslieferung für 0 €/$ was auch immer führen. Evtl. müsste dann nicht einmal etwas an der Performance Berechnung verändert werden.

Nicht einfach zusätzliche Stücke einliefern, sondern alle vorhandenen ausliefern und die neue Stückzahl einliefern. Beide Buchungen zum selben Gesamtwert.

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