Ja, es gibt kein formelles Richtig/Falsch Dilemma. PP ist ja keine Bilanzsoftware. Vielmehr soll aus der individuellen Sicht ein Portfolio analysierbar und strukturierbar gemacht werden.
Die Basis dafür ist, Assetklassen mit unterschiedlichen Eigenschaften so zu buchen, dass sie vergleichbar sind und so belastbare Kennzahlen liefern.
In meinem (individuellen) Fall unterscheide ich scharf zwischen Privat und Portfolio. Zukünftige Renten betrachte ich wie zukünftiges privates Einkommen. Beides ist natürlich eine Annahme und keinesfalls garantiert.
Die nötige Garantie übernimmt mein Portfolio. Die Mindestanforderung ist, dass mein Portfolio in der Lage ist, bei Bedarf meinen gesamten Lebensunterhalt zu finanzieren ohne dabei Substanz zu verlieren.
Diese Betrachtungsweise hat für mich zwei (psychologische) Vorteile:
- Ich lege einen viel härteren Maßstab an mein Portfolio an.
- Ich bekomme nicht jeden Tag vor Augen geführt, dass meine Investitionen in bestimmte Produkte aus Vermögenssicht nicht wirklich zielführend sind.

Viele Grüße, Laura