Nutzung Portfolio Performance in Österreich

Hallo :blush:
Ich habe eine Frage an alle österreichischen Investoren. Wie verwendet ihr Portfolio Performance?
Ich versuche damit mein Gesamtportfolio abzubilden, wobei ich bspw. keine Kredite (Auto) eintragen kann, da die Software primär für Wertpapiere gedacht ist.
Allerdings ist es schwierig, PP aufgrund des österreichischen Steuersystems (Stichwort: 27,5% KEST auf ausschüttungsgleiche Erträge) bspw. zum Rebalancing zu verwenden - da der Einstandswert und demnach irgendwie auch die G/V nicht ident mit Flatex ist.

Vielen Dank für die Antwort :slight_smile:

Marius

Einen Kredit könntest du durchaus abbilden, wie du das am besten machst steht vielfach im Forum beschrieben.

PP bietet auch die Möglichkeit G/V nach gleitendem Durchschnitt anzuzeigen, allerdings interessiert PP die steuerliche Betrachtung nicht, da diese länderspezifische Hürden hat.

Danke für deine Antwort.

Die G/V nach gleitendem Durchschnitt anzuzeigen, bringt keine “Vorteile” oder - das ist einfach der Durchschnitt Gewinn über einen gewissen Zeitraum. Allerdings will ich ja den genauen Gewinn haben.

Ja, das ist leider ein “Problem” von PP - Demnach kann ich das Programm nur bedingt nutzen, da mir das Programm eigentlich einen “falschen” Wert bspw. beim Rebalancing oder bei der Asset-Allokation anzeigt.

Da ich mich mit österreichischen Steuern nicht auskenne, kann ich dir dabei nicht helfen. Allerdings gibt es einige Nutzer aus Österreich.

ja leider.

hey Marius! Ist zwar schon älter, aber eventuell antwortest du noch darauf. was meinst du damit, dass G/V nicht passen würde? meinst du wenn du Teilverkäufe tätigst? Eventuell kannst du das näher erläutern. LG

Hallo :slight_smile:

In Österreich gibt es eine Steuer auf Ausschüttungsgleiche Erträge von 27,5% KESt. Bspw. wenn dein ETF thesauriert, musst du eine Steuer bezahlen, obwohl du noch keine Anteile verkauft hast - daher kommt wahrscheinlich der Name: Ausschüttungsgleich.

Die G/V bzw. der Einstandswert haben in PP und in Flatex andere Werte, da beim Broker die Ausschüttungsgleichen Erträge berücksichtigt wurden und PP nur die Einzahlungen mit dem Kursgewinnen wertet (ohne Steuern).

Was ist die Frage?

Das war keine Frage sondern die Antwort für @fyee0308

Entschuldige, mein Fehler.

Nennt sich in Deutschland Vorabpauschale. Das verbucht man dann als Steuer.

@kimmerin Die KESt kann ich auch als Steuer verbuchen. Es ist aber gar nicht so einfach herauszufinden, wie diese Ausschüttungsgleichen Erträge berechnet werden. Es wird sozusagen einfach ein Betrag vom Verrechnungskonto abgezogen.

Der Einstandswert erhöht sich auf einen Wert, der schwer für einen Normalo herauszurechnen ist und demnach verändert sich die G/V im Depot (nicht in PP).

Die Beträge werden veröffentlicht:

Mehr zum Thema:

Ich habe genau einen thesaurierenden ETF, auf den ich Vorabpauschalen zahlen durfte. Beim Broker (hier Consors) steht weiterhin der originale Einstandspreis, obwohl auch der steigen müsste. Ich vermute, dass das bei einem Verkauf dann entsprechend angerechnet wird, wenn es darum geht, den Veräusserungsgewinn zu berechnen. Ich werde den ETF aber jetzt nicht verkaufen, nur um das herauszufinden :wink: Andere Broker mögen das anders behandeln, daher dürften auch deutsche PP-Nutzer schon länger vor diesem Problem stehen, so es eins ist (der Mangel an Meckerei aus dieser Richtung lässt mich ein bisschen das Gegenteil vermuten).

Die Gewinnberechnung bleibt in Deutschland unberührt. Verkaufserlös-Einstand —> Gewinn danach ggf. Teilfreistellung und Verrechnung bereits gezahlter Vorabpauschale. Wenn danach ein Minus stehen sollte erfolgt die Verrechnung gegen den Verlusttopf.

… und letzteres kann man sich “sparen”, wenn der Einstandspreis um den mittels Vorauspauschale gezahlten Steuerbetrag erhöht. Consors macht das nicht, andere mögen das anders machen. Die Situation ist damit aber identisch zu Österreich.

Das wird bei Tranchenkäufen schon nicht so ganz einfach. Zumal zumindest bei uns auch der Basiszins mit Berücksichtigt wird, was am Ende dazu führt das auch ein ausschüttender ETF Vorabpauschalenpflichtig werden kann so er unterhalb des Schwellwertes ausschüttet.

Mag sein. Mein eigentlicher Punkt ist aber, dass das Thema nicht so isoliert ist, wie es der OP zu sehen scheint. Entsprechend sollte es doch Leute geben, die auf die gleiche Problematik gestoßen sind und hier eine Lösung gefunden haben.

Wie so oft → Performance vs. steuerliche Sicht. Ob der OP das wirklich so isoliert sieht, vermag ich nicht zu beurteilen.