Rentenversicherung und Kapital-Lebensversicherung einpflegen

Hallo,

kann mir jemand Tipps geben, wie ich eine private RV oder KLV (nicht fondsgebunden) in PP einpflegen kann. Einmal jährlich erhalte ich Infos zu aktuellen Stand.

Danke

Hallo Michael,

auch wenn es ein anderes Produkt ist, so ist es die gleiche Vorgehensweise wie bei VWL, Riester und Co :

Gruß
Marco

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Danke.
Hatte das bereits gelesen. Meine fondsgebundene Riesterrente habe ich eingepflegt.
Aber bei einer klassischen weiß ich trotzdem nicht so recht wie ich das am besten mache.
Mit einem Konto oder einem Depot?
Ich weiß nicht wie ich den aktuelle Hochrechnung zum Ende der Laufzeit einpflegen soll.

Überhaupt nicht den es verhält sich wie bei einem Kontoauszug, was zum Stichtag bekannt ist kannst du einpflegen. Was die Zukunft bringt eine andere. Du könntest aber bspw die monatlichen Einzahlungen per Dauerauftrag abbilden, Gebühren oder Zinsen und Sonderzahlungen per Auszug buchen.

Danke für die Hinweise. LV/RV als Konto pflegen macht Sinn, aber meine Schwierigkeit besteht eher darin die jährliche Abrechnung zu verstehen und entsprechend zu verbuchen.

Mir wird jedes Jahr der aktuelle Stand mitgeteilt, aber ohne Aufschlüsselung nach Kosten, Zinsen, etc.

Kann mir jemand helfen wie ich das sauber verbuchen kann?

Grundsätzlich denke ich schon, dass eine klassische kaptiablbildende LV als risikoarme Kaptialanlage seinen Platz in PP verdient hat.

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Naja, du kannst nicht mehr tun, als die Daten zu nutzen, die du hast. :slight_smile:
Und vermutlich willst du die Kosten der kLV auch gar nicht wissen :wink:

Ich würde das Konto mit dem Rückkaufwert/Stand füttern. Also alle Zahlungen an die kLV als Einzahlung/Umbuchung und jedes Jahr die Differenz aus aktuellem Stand und Abrechnung als Zinsen/Zinsbelastung (je nach Vorzeichen der Änderung) verbuchen. Damit bekommst du zumindest die Nettoperformance und siehst damit, nach wie vielen Jahren du dann im Plus bist :slight_smile:

Kommt auf Deine Definition von „sauber“ an. In Lebensversicherung im Portfolio? ein Vorschlag wie man es machen kann.

Ja, so hatte ich es jetzt versucht. Danke für die Bestätigung.

Du hast natürlich recht, dass man die Kosten lieber gar nicht wissen will.
Bin bei dieser Art Finanzprodukt extrem skeptisch, aber habe in diesem speziellen Fall nach Abwägung aller Vor- und Nachteile entschieden, dass es für mich wahrscheinlich Sinn macht es weiter zu führen.

Hallo,

ich habe eine eher inhaltliche Frage zu PP und dem Einpflegen von Riesterverträgen. Ich denke gerade darüber nach einen Riestervertrag und eine kapitalbildenden LV in PP abzubilden. Das ist hier bereits diskutiert worden. Bei der kLV gibt es einen Garantiewert der monetarisiert werden kann, in der Laufzeit und auch nach Ende. Bei der Riesterrente ist das anders, bei Kündigung in der Laufzeit fliessen die Zulagen zurück - ok, ist so, aber nach der Laufzeit kann nur 30% initial entnommen werden, der Rest wird verrentet. ist es daher sinnvoll das garantierte Guthaben aus der Riesterrente in PP zu pflegen?
Ich bin auf eure Meinung gepannt.

Vielen Dank und Grüße

thomas

Hallo Thomas12,

ich verstehe deinen Gedankengang nicht ganz. Nur weil die Auszahlungsmodalitäten beim Riester anders geartet sind als bei privaten Aktienanlagen wäre es unvollständig, nur das garantierte Guthaben in Portfolio Performance abzubilden. Noch dazu, weil die garantierte Ablaufleistung eben auch nicht sofort bei Auszahlung garantiert ist, sondern je nach Vertrag erst beim Erreichen eines hohen Alters. Verschiedene Assetklassen werden erst vergleichbar, wenn der komplette Produktlebenszyklus betrachtet wird, auch wenn die Bruttoablaufleistung bei manchen Assetklassen auf enorme Beträge anwächst was nur leider nichts nützt, wenn dieses Kapital nicht liquide ist und der Versicherer es in kleinen Rationen verrentet. Insofern würde ich die Werte der Kontoauszüge einpflegen und im Hinterkopf behalten, dass bspw. 100.000 Euro im Riestervertrag weniger vorteilhaft sind, als derselbe Wert in einem ETF.

Viele Grüße
Blackfish

Hallo @Blackfish,

ok. Ich verstehe Deinen Gedankengang.

Was man wahrscheinlich machen könnte, ist eine Klassifizierung so anlegen, dass man die liquiden und nicht-liquiden Mittel dadurch kennzeichnet, bzw. separieren kann.

Viele Grüße

Thomas