Staatliche Rente und betriebliche Altersvorsorge abbilden

Hallo,
wie wäre es mit einen neuen Bereich, in dem der jährliche Rentenertrag ausgerechnet wird:

Input wären zu erwartenden bzw. laufende jährliche:

  • staatliche Rente
  • betriebliche Altersvorsorge
  • Dividendenerträge
  • Miete
  • Zinsen
3 Like

Ich muss gestehen, dass ich nicht glaube, dass dafür das Programm vorgesehen ist. Es ist ja zur Vermögensverwaltung, und nicht zur Planung der Altersvorsorge. Und die Rentenansprüche sind ja so gesehen kein Vermögen. Bei der gesetzlichen haben die Erben nichts, wenn man vor der Rente „den Löffel abgibt“.
Auch sehe ich es schwer umzusetzen, da es ja schon öfters angefragt wurde ob man ein „Dividenden- Forecast“ umzusetzen wäre. Was aber wohl nicht so leicht umzusetzen ist.
Aber vielleicht wollen es ja doch noch andere hier. Daher das gesagte nur als persönliche Meinung sehen.

Ich habe mir auch ein paar Gedanken zur Abbildung der gesetztlichen Rente gemacht. Es gibt einen Weg, aber ich bin mir noch unschlüssig ob das wirklich praktikabel ist.

  • DRV-Entgeltpunkte als Wertpapier anlegen.
  • Jährlich erworbene Entgeltpunkte ins Depot einbuchen. Kaufkurs ist Rentenbeitrag (AN&AG) / erworbene Punkte. Die Punkte werden ja mittlerweile regelmäßig im September per Brief mitgeteilt.
  • Tricky ist der NPV der Entgeltpunkte. Der Wert eines Punkts in (EUR Rente / Monat) wird jährlich im Juli neu festgelegt. Ich habe mal mit 1% Dynamik und einer Standard-Lebenserwartung für mein Geburtsjahr einen Gegenwert berechnet und diesen als Wertpapier-Kurs eingepflegt.
  • Ergebnis: bei Sterbealter 80 zahle ich erheblich mehr ein, aus ich erwarte an Gegenwert herauszubekommen.
  • Andererseits: unterstelle ich ein Sterbealter von 90, bin ich deutlich im Plus. So gesehen ist es eine Absicherung für ein langes Leben.
  • Wie sich die gesetztliche Rente und damit der Gegenwert der Punkte künftig verändert, ist natürlich komplett Spekulation. In der Vergangenheit war es ca. ein Inflationsausgleich, aber da glaube ich nicht so richtig dran.
  • Für den Ansatz ist es erstmal egal, weil ich immer den aktuellen Wert je Punkt heranziehe. Wird die monatliche Rente je Punkt irgendwann nicht mehr erhöht, entspricht das einer Nullverzinsung der bisherigen Ansprüche. Senkungen ließen sich ebenso abbilden…

Lasst mich wissen, falls ich etwas offensichtliches übersehen habe. Als nächstes mache ich mich an meine bAV…

3 Like

Ich will es ganz ähnlich machen, wobei ich noch überlege, ob ich die Entgeltpunkte jährlich oder monatlich eintrage. Für den Wert eines Entgeltpunkts setze ich 18 derzeitige Jahresrenten an, also im Moment 18 mal 12 mal 33,05 Euro gleich 7138,80 Euro. Deshalb 18, weil das die durchschnittliche Rentenbezugszeit ist; ansonsten hoffe ich, daß die eigentlich nötige Abzinsung und die eigentlich einzurechnenden Rentenanpassungen einander einigermaßen ausgleichen. Zufällig ist der Wert auch einigermaßen dicht am Preis eines Entgeltpunkts dran.

Randbemerkung:

Der Versand der Renteninformationen wird über das ganze Jahr verteilt, deshalb werden andere die Post zu anderen Zeiten bekommen. :slight_smile:

Man kann aber auch jederzeit selbst rechnen.

1 Like

wow danke für die tollen Ideen. Ich werde das im Wochenende mal ausprobieren.

Wenn man ein Langzeit- oder ein Altersteilszeitkonto hat, kann man das sicherlich zu dieser Liste ergänzen :slight_smile: