Stornierung von Dividenden verbuchen

Im PP gibt es doch Zinsen UND Zinsbelastung, Gebühren UND Gebührenerstattung, Steuern UND Steuerrückerstattung. Dividende UND Divi Storno wäre doch super, dann würden auch die gesamten Buchungen und damit die Übersicht stimmen.
Zur Zeit lösche ich die stornierten Dividenen.
Bei REITs (teilweise 36 Korrektur-Buchungen pro REIT innerhalb von drei Tagen) rechne ich das von Hand aus und trage den Betrag als Dividende bei Dividendenplus oder als Zinsbelastung bei Dividendenminus, ein. Schön wäre, rein wegen der Übersicht, das man zumindest positive und negative Werte als Dividende eintragen kann. Ist bestimmt nicht ganz so einfach zu realisieren, aber ein Wunsch. :wink:

das ist eine schlechte Lösung und steht deiner geforderten Übersichtlichkeit komplett entgegen.

:+1:t2:

Stornos sind Rückgängigmachungen und da ist das Löschen der ursprünglichen Buchungen der richtige Weg und sorgt zugleich für Übersichtlichkeit, da unnützes Zeugs aus PP verschwindet.

Die anderen Dinge (Zinsen, Steuern und Gebühren) sind mit Stornos nicht vergleichbar. Mit den verschiedenen Buchungstypen wird nur die Richtung des Geldflusses ausgedrückt.

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Neues Jahr, neue Stornos und auf’s Neue hat man wieder den massiven manuellen Aufwand, denn

ist schlicht nicht die Lösung, da es im Gegenteil die Übersichtlichkeit zerstört und nebenbei dafür sorgt, dass sämtliche Kontostände des vergangenen Jahres falsch angezeigt werden. Hier mal ein konkretes Beispiel mit recht kleinen Beträgen, aber es zeigt da schon Unterschiede:

Mit dem Valutatag 17.01.2023 gibt’s eine Dividende von USD 2,00:


Mit dem Wechselkurs des Tages kommen nach Abzug von Steuern 1,39 EUR heraus.

Diese Dividende wird dann am 07.02.2024 storniert, mit entsprechendem Valutatag (also nicht 17.01.23):

Am gleichen Tag (bei anderen Werten können da aber auch ein bis zwei Tage dazwischenliegen) wurde die neue Dividende ausgezahlt:

Auch hier wird der Wechselkurs von damals verwendet, weil aber keine Quellensteuer angerechnet wurde, sind auf den kompletten Betrag Kapitalertragssteuern fällig, so dass ein im Detail niedrigerer Betrag übrigbleibt. Valuta der neuen Dividende ist aber auch hier der 07.02.2024 und nicht das originale Datum.

Die alte Dividende aus PP herauslöschen hat daher den Effekt, dass die angezeigten Saldi in der Kontoübersicht das ganze Jahr über um 1,39 EUR zu niedrig sind und erst wieder am 07.02. einigermaßen passen. Die neue Dividende manuell auf den früheren Zeitpunkt einbuchen, löst das Problem auch nicht, da dann die Saldi weiterhin falsch sind. Hier zwar nur um drei Cent, bei höheren Dividendenbeträgen aber eben auch entsprechend höher.

Daher wäre eine Unterstützung von “negativen Dividenden” (wie auch immer man das dann offiziell benennt) beim Import über die derzeitige Fehlermeldung hinaus durchaus sinnvoll

Ebenso wie “andere Einnahmen/Kosten” (aber das ist eine andere Geschichte für einen anderen Thread :wink:

Dann beschwer dich doch bei deiner Bank, warum die das erst am 07.02. gut stellen und nicht am originalen Datum. Wahrscheinlich haben die auch keinen Bock alle Quartalsmeldungen zu korrigieren, Zinsen nachzuberechnen, etc…

Und was würdest du dann buchen? Am ursprünglichen Tag die negative Dividende? Das hat doch genau den gleichen Effekt wie das Löschen. Wenn du jetzt einfach am 07.02. eine negative Dividende buchen willst, dann mach ne Entnahme mit entsprechendem Kommentar. Wenn du dann sagst wäre die Dividendenansicht verkorkst, dann nimm ne Zinsbelastung, dann hast du es mit drin.

Ich bin ebenfalls betroffen und lösche ebenfalls die ursprüngliche Buchung. Ich finde das Performancetechnisch auch richtig.

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An der Dividende hat sich in deinem Fall doch nichts geändert, die beträgt weiterhin 2 Dollar bzw. 1,84 Euro. Geändert hat sich nur die Steuer. Also mach eine Buchung „Steuer“ oder „Steuerrückzahlung“ und fertig.

@kimmerin

Du versuchst gerade, das Chaos eines Depots bei einem Broker auf Dein Gesamtportfolio zu übertragen. Tue es lieber nicht. :smiley:

CU, Laura

Da sich die Brutto Dividende nicht ändert, bin ich bisher immer hingegangen und habe bei den entsprechenden Ausschüttungen in PP nachträglich nur die Steuerbelastung der einzelnen Buchungen angepasst.

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Fun Fact: ING schreibt den originalen Valutatag hin, berechnet aber trotzdem nichts neu. Ich wüsste jetzt auch nicht, warum ich mich bei der Bank beschweren sollte (ausser, wenn sie tatsächlich meint, Überziehungszinsen zu verlangen, weil ohne die Dividende das Konto zur damaligen Zeit im Minus gelandet wäre).

Ich möchte - wenn ich in die Transaktionshistorie eines Kontos gehe - zu jedem Zeitpunkt eine Übereinstimmung des angezeigten Saldos mit dem auf dem Kontoauszug haben. U.a. um Fehler zu erkennen und ohne Konsultation der Originaldokumente nachvollziehen zu können, was sich getan hat. Nebenbei hätte ich gerne die Untersützung per Import, weil sich die Anzahl an manuell durchzugehenden PDFs inzwischen im dreistelligen Bereich bewegt (pro monatlich auszahlendem REIT 12 Dividenden, 12 Stornos, 24 - 36 neue Dividenden nach der “Optimierung”).

Ich löse das durch Beibehaltung der originalen Dividenden und einzelner Steuerbelastungsbuchungen nach dem Stornomassaker um den Saldo auf den gleichen Stand zu bringen. Ist halt in Bezug auf Nachvollziehbarkeit eben keine Lösung und will man das zumindest die Teilbeträge auf die Einzelwerte anwenden, ist besagtes manuelles PDF-Durchackern gefragt.

Das ist der Teil, den ich als “extremen manuellen Aufwand” bezeichnet habe, da es sich dabei um eine dreistellige Anzahl Transaktionen handelt, die man durcharbeiten muss, damit man weiss, wie viel man da verrechnen muss. Das macht jedes Jahr keinerlei Spass, da das durchaus Zeit bis zum “und fertig” benötigt.

Hui. Hoffentlich gibt’s wenigstens Schmerzensgeld dafür …

@kimmerin

Du sitzt auf dem falschen Pferd. So kommst Du in PP nicht weiter (und in Deiner Vermögensbildung wahrscheinlich auch nicht).

KISS :smiley:

Viele Grüße, Laura

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