es ist zwar richtig, dass nach dem (in meinem Szenario letztem) Verkauf 389,67 EUR - 0,44 EUR = 389,23 EUR auf dem Konto gutgeschrieben werden, vorher wurden aber 389,23 EUR Steuern aus der Auslieferung belastet.
Der größte Knackpnkt an deiner Idee ist, dass du die 389,67 EUR Steuern an das Wertpapier LU1670724373 buchst (und die 0,44 EUR auch), Tatsächlich kommen die 389,67 EUR Steuern aber aus dem Verkauf des Wertpapiers GB00B1VMCY93 (und die 0,44 EUR von LU1670724373). Es würde also durcheinander gehen.
die Unternehmen Agnico Eagle Mines Limited und Kirkland Lake Gold haben fusioniert.
Im Online-Archiv der Consorsbank sind folgende PDFs dazu verfügbar:
Ich habe versucht diese zu importieren:
Das ganze scheint so nicht zu funktionieren. Mein Bestand ist immer noch bei 5, müsste aber bei 10 sein und es sollte ja nun Agnico Eagle Mines heißen. Unter 'Vermögensaufstellung sieht das so aus:
Agnico Eagle Mines taucht nur unter ‘Alle Wertpapiere’ auf:
Meine Frage wäre jetzt, wie handle ich das Buchen nun am besten, damit die Performance auch richtig ausgewertet wird? Soll ich noch mal alle Käufe der ehemaligen Kirkland Aktie unter der nun fusionierten Agnico Eagle Aktie buchen? Irgendwelche Tipps oder Tricks, damit das ganze zügiger geht?
zunächsteinmal ist es nicht verwunderlich, dass der Bestand noch alt ist, deine Dokumente wurden nicht importiert … zu erkennnen an der Fehlermeldung.
Du kannst die Transaktionen händisch buchen, entweder als Verkauf und Kauf oder als Auslieferunf/Einlieferung. Die Abwicklung über Verkauf/Kauf hat den Vorteil, dass du am Konto sehen prüfen kannst, ob der Tausch als Nullnummer durchgegangen ist.
Ich würde gerne mal kurz mein Vorgehen aufzeigen und von euch wissen wollen, ob ich das so korrekt abgebildet habe.
Die Beiträge hier habe ich bereits gelesen und komme daher zu meinem Vorgehen.
ETF110 (LU0392494562) wird mit ETF018 (LU2572257124) fusioniert bzw. in diesen übergehen (verschmolzen). Den alten ETF gibt es nicht mehr. Der neue ist komplett neu, d.h. es gab ihn vorher nicht.
Ich habe nun das alte Wertpapier in PP einfach editiert, d.h. die ISIN, WKN und Symbol auf den neuen geändert und die Kurse aktualisiert. Hierbei darauf geachtet, dass die historischen Kurswerte nicht überschrieben werden.
Auf den ersten Blick (und auch den zweiten) sieht es nun richtig aus und ich muss nichts weiter machen.
Ist das so korrekt? Ich wundere mich nur, weil es so einfach ging. Oder habe ich etwas übersehen? Meine Performance hat sich nicht geändert und im Bestand sehe ich nun (logischerweise) nur den neuen ETF und er hat auch die historischen Kurse des alten und die aktuellen Kurse des neuen ETF.
so, wie du es schilderst, sind die beiden Fonds nicht miteinander verschmolzen worden, sondern die alten Stück gehen eins zu eins in einem neuen Fond auf (alten gibt es nicht mehr, neuer ist ganz neu. Dann kannst du es so machen, wie du es gemacht hast.
Allgemeingültiger hättest du auch eine Auslieferung und eine Einlieferung buchen können.
ich versuche gerade ebenfalls, eine Verschmelzung in PP korrekt abzubilden, auch wenn ich sagen muss, dass mich das ganze Thema maßlos überfordert. Ich bitte daher um etwas Nachsicht.
Es geht um diesen Fonds:
ETF 010 - Lyxor Stoxx Europe 600, welcher nun in den Amundi Stoxx Europe 600 ESG (A2H57X) übergegangen ist.
Das Umtauschverhältnis beträgt 1: 0,877
Aus 313,2 Stück wurden 274,828.
Es sind hier ja bereits einige Lösungen vorgestellt worden, bei denen verschiedenste Parameter und Annahmen getroffen woden sind. Ich fasse diese nur noch einmal zusammen, nur um sicher zu gehen, dass ich diese auch korrekt verstanden habe.
Die “einfache” Variante bei ungleichem Umtauschverhältnis lautet, die alten Fondsanteile über fiktive Veräußerung/fiktiven Kauf auszuliefern und die neuen im gleichen Zug einzuliefern, wobei man die Kurse des Verschmelzungstags gemäß Anlegerinformation zugrunde legen sollte.
Gebühren für bisherige Sparplanausführen sind bei der Berechnung entsprechend kumuliert zu berücksichtigen, um eine möglichst getreue Wiedergabe zu erreichen. (In der Funktion Gebühren bei der Einlieferung entsprechend zu berücksichtigen)
Alte Kurse kann ich bis zum Umtauschtermin entsprechend manuell einpflegen.
Bruchstücke sind bei der Fusion gemäß den Abrechnungsunterlagen offenbar nicht angefallen.
Sorry im Voraus für meine Anfängerfragen. Ich bin, wie schon gesagt, überfordert, möchte aber zumindest versuchen, mein Depot möglichst detailgetreu in PP wiederzugeben.
liefere doch einfach 313,2 Teile Lyxor aus und liefere 274,828 Amundi ein und editiere deinen Lyxor-Sparlan (alternativ: stoppe den Lyxor-Sparplan und lege einen neuen Amundi-Sparplan an. Macht aber keinen Sinn, da der Sparplan nur eine Automatisierung ist, alte Buchungen bleiben ja erhalten.)
Warum willst du historische Gebühren für Sparplanausführungen berücksichtigen?
Ich dachte, dass die Gebühren relevant für die historische Performance-Messung sind. Da habe ich mich dann wohl geirrt.
Mit Bruchstücken meinte ich eigentlich Bruchstückverkäufe. Es sind im Rahmen der Verschmelzung keine Bruchstücke verkauft worden, die dann im Rahmen der Abbildung in PP noch einmal gesondert hätten berücksichtigt werden müssen.
Vielen Dank bis hierhin! Ich werde heute Abend einmal mein Glück versuchen und dann wieder berichten.
du fängst ja ein neues Wertpapier an. Damit starten dann auch die damit verbundenen Gebühren. Die Gebühren des dann alten Wertpapiers sind ja mit dem gekoppelt. Natürlich kannst du jederzeit auf sämtliche Gebühren zugreifen.
Solltest du irgendwan daran interessiert sein, was das deine ursprüngliche Idee des Investments (das du ursprünglich in den Lyxor gemacht hast) gemacht hat, kannst du eine Klassifizierung anlegen (etwa mit dem Namen “Lyxor-Amundi-Sparplan”) und die dann den beiden Wertpapieren zuordnen. Nach dieser Klassifizierung kannst du filtern und du bekommst Informationen, als wäre es ein eigenes Wertpapier … aber historisch und buchungstechnisch alles sauber.
Hallo ViaFerrata,
die Methode des einfachen Umbenennens funktioniert nur bei eins-zu-eins-Umwandlung. Bei jetliner707 war da ein Faktor von 0,877 im Weg.
Wie die GuV beeinflusst wird, kann ich nicht überschlagen.
Wenn das Umtauschverhältnis also (wie in meinem Fall) nicht 1:1 beträgt, bleibt einem nur der Weg über die Auslieferung des alten Wertpapiers und die Einlieferung des neuen Wertpapiers, wobei man dann natürlich nicht auf die historische Performance des alten Wertpapiers zurückgreifen kann. Es sei denn, jemand von euch hat hier eine Lösung, die ich bis jetzt noch nicht kenne
Eine dumme Frage habe ich dann doch noch:
Zwei andere Fonds von mir sind im Verhältnis 1:1 umgetauscht worden. Hier hätte ich also die Möglichkeit, die historische Performance zu erhalten. Ich hatte beide Wertpapiere mit Portfolio-Report.net verknüpft. Wenn ich nun das Wertpapier entkopple und neu verknüpfen möchte, verliere ich leider die historischen Kurse. Was mache ich falsch?
Mal nebenbei bemerkt, es ist schon eine ziemliche Pest, wenn man als Privatanleger zum Spielball der eigenen Fondsgesellschaft wird. Angefangen bin ich 2017 mit drei Fonds von Comstage, die wurden dann zu Lxyor umgezogen und nun bin ich bei Amundi gelandet. Der mittelgroße meiner Fonds wurde im Zuge der Fusion auch noch auf ESG-Kriterien umgestellt.
Keine Ahnung, aber ich habe es gerade getestet, und bei mir passiert es nicht. Du möchtest vielleicht detaillierter beschreiben, was „das Wertpapier entkoppeln und neu verknüpfen mögen“ für dich bedeutet.
Ich öffne das Wertpapier und sehe dort im Reiter “Stammdaten” die Information “Verknüpft mit Portfolio Report”. Ich entkopple das Wertpapier dann und pflege das neue Tickersymbol und die WKN ein, dann bestätige ich mit ok.
Wenn ich nun das Wertpapier über die rechte Maustaste und das Kontextmenü neu kopple, dann werden die historischen Kurse durch die neue Bezugsquelle verdrängt. Ursprünglicher Gedanke war es ja genau diese historischen Kurse zu erhalten, um die historische Performance zu tracken.
Hier wurden als Lösungsvorschläge genannt, dass man bei einem Verhältnis von 1:1 einfach die Metadaten ändern könne und bei einem anderen Verhältnis eher mit Ein-/Auslieferung arbeiten sollte.
Ich war bisher noch nicht in der Situation (und bin mir aktuell nicht sicher, wie ich das handhaben würde) und ich habe für den zuletzt hier besprochenen konkreten Fall auch keine Recherche angestellt, aber ich frage mich, ob man das bei einem ETF nicht eher vom Inhalt des Produkts abhängig machen sollte?
Angenommen bei einer Übernahme findet wie hier eine Verschmelzung bzw. ein Umtausch statt und das Produkt wäre danach inhaltlich immer noch großteils das gleiche wie bisher (sofern man das für sich beurteilen kann):
Wäre dann ein Aktiensplit (für das entsprechende Umtauschverhältnis) + Änderung der Metadaten nicht ebenfalls eine sinnvolle Lösung?
Der Nachteil wäre, dass man historisch gesehen vor dem Umtausch nicht wirklich ein Wertpapier mit der neuen ISIN gehalten hat, wenn man die Metadaten einfach austauscht.
Der Vorteil hingegen wäre, dass man keine realisierten Gewinne/Verluste für dieses Wertpapier bucht, die nicht stattgefunden haben.
Wie seht ihr das? Wäre es eine praktikable Lösung, wenn man bei einem inhaltlich gleich gebliebenen Produkt mit einem Aktiensplit arbeitet?
(Wäre es offensichtlich inhaltlich anders, würde ich es wahrscheinlich auch mit Ein-/Auslieferung handhaben, sonst mischt man ja zwei inhaltlich unterschiedliche Dinge, die sich vermutlich auch historisch anders entwickelt haben.)
Oder ist es auf jeden Fall sauberer, immer mit Aus-/Einlieferung zu arbeiten?
Also für mich wäre die „ideale“ Lösung, wenn eine „Umtauschfunktion“ programmiert werden könnte.
Das heißt, man gibt die alte und die neue ISIN an, gibt das Umtauschverhältnis an, und dann werden die Daten ins richtige Verhältnis gerückt und das Wertpapier mit der neuen ISIN weitergeführt. Am Besten mit einer automatischen Notiz im Reiter Ereignisse.
Das würde auch optimal die Realität abbilden.
Aber wie so oft, bräuchten wir dafür einen Person, die Interesse an der Funktion hat, programmieren kann und seine Freizeit dafür „opfert“…