Verkauf mit negativer Gutschrift (Gebühren höher als Wert)

Hallo Zusammen,

erstmal möchte ich meinen Dank aussprechen, ich nutze seit gut einem Jahr PFP und bin total begeistert. Einfach klasse was hier entstanden ist!

Nun zu meinem Problem. Ich habe mal eine kleine Position des fast insolventen Unternehmen Senvion gekauft weil ich gehofft habe, dass sie die Kuh doch noch vom Eis bekommen. Leider war meine Hoffnung vergebens. Nun habe ich die 200 Stücke zu 0,0194€ für 3,88€ verkauft um den Verlustvortrag mitzunehmen. Leider hat PFP die Comdirct PDF nicht akzeptiert und ich habe versucht den Verkauf händisch auszubuchen. Da ich aber nach Gebühren eine negative Gutschrift erhalten habe, lässt sich der Verkauf nicht speichern, das Feld ist hellgrau.
Unbenannt
Wie bekomme ich die Position mit den Gebühren richtig verbucht? Freue mich auf eine Antwort.

Hallo AktienBob,

als Umgehung dieses Phänomens kannst du den Verkauf ohne Gebühren pflegen und die Gebühren gesondert pflegen. Sind dann nur zwei Buchungen.

Viel Spaß weiterhin

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Warum ziehst Du nicht, die Gutschrift von den Gebühren ab?

Wenn Du es unbedingt getrennt buchen möchtest, dann mach es so wie Es harry_hirsch beschrieben hat.

den Verkauf will AktienBob sicherlich schon in PP führen, ein negativer Verkaufserlös wird von PP leider nicht akzeptiert.

Getrennt buchen würde ich es schon, damit die jeweiligen Beträge in PP an die dazugehörenden Stellen in PP fließen.

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Vielen Dank Harry_Hirsch, dein Vorschlag hat funktioniert!! :blush:

Ich stand vor einem ähnlichen Problem: Die Depotgebühren werden bei mir durch den Verkauf entsprechender Anteile eingezogen. Heisst, die Bank verkauft einmal im Jahr Anteile im Wert von 10 Euro und behält diese ein. Da es sich um ein VL-Depot handelt, bei dem mein Arbeitgeber für mich Anteile kauft, habe ich diese als Einlieferungen und nicht als Käufe gebucht und habe auch kein Konto zum Gegenrechnen, von dem ich die Gebühr abziehen könnte. Ich habe mich damit beholfen, eine Auslieferung in Höhe von 10 Euro zu buchen und davon Gebühren in Höhe von 9,99 Euro abzuziehen, weil PP keine Gutschrift mit der Summe Null zulässt. Dadurch habe ich eine jährliche Abweichung von einem Cent.

Jetzt habe ich aber durch Zufall entdeckt, dass PP bei einem CSV-Import einen Verkaufserlös mit der Summe Null sehr wohl akzeptiert. Es geht nur bei der manuellen Eingabe nicht. Bei mir stimmt nun alles. Vielleicht ist der CSV-Import ja auch eine Lösung bei negativen Gutschriften.

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Hallo Zitronenelch,

ich habe auch ein VL-Depot, ohne physisches VK. Ich habe in PP dennoch ein VK angelegt, ein „virtuelles“ VK. Darauf buche ich Verkäufe, Gebühren und Dividenen mit Wiederanlagekäufen.

Viele Grüße

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Ah, das geht natürlich auch. Ich hatte mich an folgendem Tipp unter Vermögenswirksame Leistungen gehalten:

Aber sollte ich damit in Zukunft Schwierigkeiten bekommen, mache ich es vielleicht auch so, dass ich für die VL ein virtuelles Konto anlege. Ich nutze PP noch nicht lange und experimentiere noch herum bzw. lese mich hier durch viele Beiträge. Daher bin ich immer für Anregungen aus diesem Forum dankbar.

Hallo Zitronenelch,
du brauchst gar nicht zu warten. Die Aktien buchst du weiterhin als Einlieferung. Nur die Verkäufe für Gebühren lässt du über das virtuelle VK laufen … also genau so, wie es die Bank macht: Aktien in Höhe der Gebühren verkaufen und die Gebühren als Gebühren ausbuchen. Wenn Dividenden kommen, dann kurzfristig auf VK und von da wieder Käufe der Aktie (sofern es ein ausschüttender Titel ist).

Viele Grüße

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Ist ein Thesaurierer. Aber das werde ich so machen, wenn ich Anteile daraus verkaufe, vielen Dank!

Hallo Community,

vorab Danke für das tolle Tool. Ich hoffe, dass diese Frage hier im Forum noch nicht existiert - Ich habe sie zumindest nicht gefunden. Falls Doch -> Sorry für den doppelten Post :). Zu meinem Problem:

Durch einen Depotwechsel wurden ca. 0,028 Teile eines MSCI-World ETFs veräußert, da ein Wechsel nur mit ganzen „ETF-Stücken“ durchgeführt werden kann. Der Veräußerungswert des ETF beträgt 1,46 EUR. Die Gebühren für den Verkauf belaufen sich auf 5,90 EUR -> Somit müsste ein Veräußerungsverlust von 4,44 EUR entstehen.

Beim Import des Bankdokumentes als Auslieferung passiert folgendes:
2020-06-16 20_24_19-Window

Der Kurs wird hochgerechnet; Der Wert der Auslieferung ist positiv.
Habt ihr eine Lösung, wie ich die Buchung korrekt erfassen kann?

Ein manuelles Editieren der Ausbuchung (Kurs und Wert der Auslieferung) funktioniert nicht, da der Wert der Auslieferung anscheinend nicht negativ sein kann.

Danke für Eure Hilfe :slight_smile:

Hallo Stefan95,

Mir fallen zwei Möglichkeiten ein, ohne über weiterreichende Konsequenzen Aussagen machen zu können:
i. Du kannst die Gebühren extra buchen (den Verkauf also ohne Gebühren und dann eine zusätzliche Gebührenbuchung), dann sind die Gebühren aber nicht mehr mit dem Wertpapier verknüpft
ii. Du buchst einen Verkauf von 0,113983 Anteilen zu je 51,7629 EUR (=5,90 EUR) mit Gebühren zu 5,90 EUR. Anschließend buchst du einen Kauf von 0,085777 Anteilen zu je 51,7629 EUR ohne Gebühren.

Viel Spaß weiterhin

Doch, man kann ein Wertpapier auswählen, auf das sich die separate Gebührenbuchung bezieht.

Ach Mensch, ich bin aber auch ein Honk, damit bin ich schon einmal reingefallen und heute richtig aufgerufen (geht über Stammdaten/Konten/[Konto]/) und dennoch das Feld übersehen

Dann liegt die Lösung ja auf dem Tisch.

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