Wie bilde ich korrekt einen Spin-off ab?

Danke! Ja, auf die Feststellung der Dividendenhöhe ziele ich maßgeblich ab. Wäre schon deutlich anders, oder? Eher 2 statt 3 EUR pro Aktie, je nachdem wie rum man sich ausdrückt +50%, -33..%

Daneben habe ich mich noch gefragt, ob ich ursprüngliche Kaufkosten (ThyssenKrupp) nicht anteilig (1/20) berücksichtigen müsste.

Nein. Deine ursprünglichen Thyssenkrupp Aktien bleiben vollständig erhalten.

Deine Kaufkosten haben nichts mit dem SpinnOff zu tun.

Das darf man nicht machen. Die Dividende per Abschlag zu rechnen bezieht sich ja nicht aufs Bezugsverhältnis. Der Abschlag war knappe 3 Euro, Erstkurs TKMS 60 Euro.

Ups, da habe ich tatsächllich falsch herum gerechnet. Ich meinte natürlich das 20fache … habe ich in meinen Post korrigiert.

Danke Sn1kk3r5

Berechnung und Buchung zu Deiner Frage ist hier ausführlich beschrieben: Entflechtung (Spin-Off) -- Grundsätzliches und Buchung

Hallo in die Runde,
bisher bin ich eher Team Spin-Offs über Dividende buchen statt Team Aus-/Einlieferung, aber jetzt kann ich mich nicht so recht entscheiden.
Es geht um den Split bei der Honeywell International Inc..
Honeywell hat am 29.06.2026 einen 1-für-2-Reverse-Aktiensplit gemacht.

Sprich: für z.B. 10 gehaltene Honeywell International Inc. Aktien gab es 5 Honeywell Aerospace Inc. Aktien und gleichzeitig wurden die 10 gehaltenen Honeywell International Inc. Aktien auf 5 halbiert.
Der Kurs der Honeywell International Inc. wurde nicht verändert und der Honeywell Aerospace Inc. Anfangskurs war der Kurs der von Honeywell International Inc. zum Splitzeitpunkt.

Das hier auch über eine Dividende zu machen scheint mir nicht ganz der beste Weg.
Angenommen ich habe 10 Stück unmittelbar am Tag zuvor zum Splitkurs gekauft. Ich hätte dann mit einem Schlag 50% Dividendenrendite und 50% Performance. Danach der Revers-Split ohne Kursänderung eingetragen, dann habe ich wieder 0% Performance (wie erwartet), aber die Dividende und Einstandskurs schlagen voll aus der Reihe.

Also hier doch lieber 5 Aus- und dann 5 Einlieferung, weil nicht über den Kurs “erkauft” sondern über den Reverse-Split ohne Kursanpassung? :thinking:

Ich kann dir das nicht beantworten, aber zufällig ist auf Entwicklungsseite zum Thema Spin-Off gerade etwas im Gange. Vielleicht kannst du dort nachfragen, bzw. auf dieses Szenario aufmerksam machen, so dass das eventuell beachtet werden kann. Vielleicht kann @AndreasB aber auch direkt hier etwas dazu sagen.

Erst mal vorweg: mir ist klar, wir diskutieren hier Workarounds… PP unterstützt Spin-Off nicht nicht nativ.

Ich frage mich ob das nicht zwei unabhängige ökonomische Vorgänge sind: der Split und der Spin-off.

Den Split könnte man mit der existierenden Funktionalität zu Aktiensplits erfassen. Aber leider werden da die historischen Buchungen umgeschrieben. Hier kommt dazu, dass ein Kurslieferant das aber nicht machen würde (bei Yahoo gibt es die Kurse ja ansonsten Split-bereinigt). Ich würde da eher zu Auslieferung mit anschliessenden Einlieferung tendieren. Klar, es geht was verloren: die Trade kann nicht mehr als ganzen analysiert werden, der Einstandspreis wird zurückgesetzt, etc. Aber man könnte die Buchung zumindest relative einfach ersetzen wenn PP spin-offs irgendwann unterstützt.

Den Spin-off for die Aerospace würde ich persönlich über die Dividende abbilden denn den will man in der Performance abgebildet sehen.

Erst mal vorweg: mir ist klar, wir diskutieren hier Workarounds… PP unterstützt Spin-Off nicht nicht nativ.

Alles easy meinetwegen. Keine Entschuldigungen nötig. Danke der Antwort!

Ich brauchte nur etwas Input für evtl. Lösungen. Ich hab mal so einiges durchgespielt und bin am Schluß beim Aus-/Einliefern gelandet.

Hier habe ich diesmal doch die Hälfte der Anteile (HON) mit Preis X ausgeliefert und zum gleichen Preis Anteile (HONA) eingeliefert.
Den Split habe ich nicht(!) gebucht.

Dadurch erscheint bei HON zwar kein Performancezuwachs (wäre auch so nicht zu sehen, wenn als Dividende + Split eingetragen), dafür bleibt aber der ursprüngliche Einkaufsbetrag und Menge gleich.

Persönlich finde ich es, nach all den Tests in dem Fall, über eine Dividende zu buchen deshalb unpraktisch, weil beim klassischen Spin-Off der Kurs der Mutter entsprechend nach unten angepasst wird - eben, wie bei einer Dividendenausschüttung - man kennts ja - Nullsummenspiel.

Das ist hier aber nicht der Fall gewesen.

P.S.
Danke für die Arbeit an PP. Ich mag es - mit all seinen Ecken und Kanten - seit gut 5 Jahren.